Toxische Beziehung ? – Eine Frau spricht über ihre schreckliche Erfahrung

Toxische Beziehung ? – Eine Frau spricht über ihre schreckliche Erfahrung

Eine Frau erlebt Schreckliches in ihrer Partnerschaft zu einem Mann. Sie erzählt in diesem spannenden Artikel über ihre toxische Beziehung. Lese unbedingt weiter!

Hinweis:
Dieser Artikel von Maribel Martinez über eine toxische Beziehung basiert auf der
 englischen Version (How I Realized I Was In Toxic Relationship) auf psiloveyou.xyz und wurde mit freundlicher Genehmigung von mir übersetzt und hier veröffentlicht. Der Inhalt entspricht nicht in allen Punkten meiner eigenen Meinung. Gewisse Dinge sehe ich anders und würde andere Maßnahmen empfehlen.

 

Ich flirte mit einem verheirateten Mann ?

Als ich in den Vierziger Jahren war, dachte ich, ich wüsste, wie man schlechte Beziehungen erkennt. Aber es dauerte zweieinhalb Jahre, bis mir klar wurde, was da passierte. Es war die größte emotionale Achterbahnfahrt meines Lebens.

Unsere Geschichte begann vor drei Jahren. Wir haben zusammen gearbeitet. Ich war die neue Mitarbeiterin im Büro, und nach zehn Monaten in meinem Job bemerkte ich, dass er heftig mit mir flirtete. Zuerst flirtete ich zurück. Es war lustig. Er war süß, humorvoll, und wir arbeiteten unglaublich gut zusammen. Es gab nur ein kleines Problem: Er war verheiratet.

Ich merkte schnell, dass ich diese Sache beenden musste, bevor ich mich in Schwierigkeiten brachte. Also fragte ich ihn eines Tages, ob er in mich verliebt sei. Er gab zu, dass er mich mochte und entschuldigte sich, wenn er mir Unbehagen bereitet hatte. Er versprach mir, damit aufzuhören. Ich sagte ihm, er sei verheiratet, und obwohl ich zurückgeflirtet hatte, durfte zwischen uns nichts passieren.

Am nächsten Tag hatten wir geplant, zusammen zu Mittag zu essen. Da ich entschlossen war, meine berufliche Beziehung zu ihm aufrechtzuerhalten, habe ich diese Verabredung eingehalten. Wir trafen uns und redeten persönlich über die Situation.

Zu diesem Zeitpunkt gestand er, dass er und seine Frau im Begriff waren, sich zu trennen. Er versicherte mir, dass seine Ehekrise nichts mit mir zu tun habe. Ich gab ihm Ratschläge aus meiner persönlichen Erfahrung, selbst geschieden zu sein. Ich riet ihm, sich mit seiner Ehe zu befassen, bevor er versucht, eine neue Beziehung zu einem anderen Menschen einzugehen.

Büchlein von mir:
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Zwei Wochen später zog seine Frau aus.

 

Tragische Partnerschaft von 2 Geschiedenen

Wir kamen uns sehr nahe. Wir haben die ganze Zeit geredet. Wir flirteten, lernten uns kennen und schmiedeten Pläne, uns zu treffen, sobald seine Scheidung abgeschlossen war. Seine Scheidung war unglaublich schmerzhaft. Es gab viele Male, bei denen er mich weggestoßen hat, aber ich habe mein Bestes versucht, ihn zu unterstützen. An dem Tag, an dem seine Scheidung amtlich wurde, gingen wir zum ersten Mal aus.

Auf unsere erste Verabredung folgten zwei Jahre voller Tränen und schmerzhafter Begegnungen. So sehr wir auch zusammen sein wollten, war er natürlich nicht wirklich seelisch bereit, eine Beziehung einzugehen.

Er war distanziert, nicht herzlich, nicht gesprächig, hatte Depressionen und drängte mich weg, wenn er einen schlechten Tag hatte oder die Dinge im Leben unangenehm wurden. Ich hatte nie das Gefühl, wirklich Teil seines Lebens zu sein. Auch hat er nie versucht, sich auf meinen Sohn einzulassen und an meinem Leben teilzuhaben. All das hat sich dadurch verstärkt, dass seine Ex-Frau ständig SMS schrieb, anrief und versuchte, ihn so unglücklich wie möglich zu machen.

Ich liebte ihn und wusste aus eigener Erfahrung, dass es nie leicht ist, eine Scheidung zu überwinden. Ich spielte weiterhin die Rolle seines Therapeuten und versuchte, ihm in seiner Trauer zu helfen. Ich hatte große Hoffnungen, dass, wenn er einmal über die Scheidung hinweg ist, alles gut werden würde.

Aber dieser Tag kam nie.

Er bekommt ein Kind – von einer anderen!

Nach einem Jahr beendete ich unsere bereits toxische Beziehung. Wir sprachen drei Wochen lang nicht miteinander, aber dann begannen wir wieder zu texten. Er versprach mir, er würde meine Belange verstehen und alles würde anders werden. Nach zwei Monaten kamen wir wieder zusammen, und dann hatten wir die besten zwei Monate unserer gesamten, ansonsten toxischen Beziehung. Alles war so, wie es sein sollte, und ich dachte, wir würden es wirklich schaffen.

Dann überbrachte er mir die schlimmste Nachricht, die ich je hätte hören können. Er hatte in den zwei Monaten, in denen wir uns getrennt hatten, mit jemandem geschlafen, und diese Frau war nun mit seinem Kind schwanger.

In meinem Kopf drehte sich alles wie verrückt. Warum hat er das getan? Wer war sie? Wie oft hat er sie gesehen? Mochte er sie? Ich wurde durch sein Verhalten unglaublich verletzt. Diese Frau war bereits in der 12. Woche, als wir beide von der Schwangerschaft erfuhren. Sie bekam dieses Kind und bot ihm an, sich so wenig oder so viel einzubringen, wie er wollte.

Die nächsten sechs Monate waren der reinste Horror. Ich liebte ihn, er liebte mich, aber ich versuchte verzweifelt herauszufinden, ob ich Teil dieser chaotischen Lage sein wollte. Unsere wahrlich toxische Beziehung in dieser Zeit war eine Mischung aus Glück und Wutausbrüchen. Während dieser Zeit trennten wir uns vielleicht dreimal für ein oder zwei Tage, und ich drohte ihm noch etwa 20 Mal, ihn zu verlassen. Wir kehrten zum gleichen Muster zurück, das wir in unserem ersten gemeinsamen Jahr verfolgt hatten.

 

Wir streiten uns die ganze Zeit ?

Trotz der Tatsache, dass er einen großen Fehler gemacht hatte, verstieß er mich. Er verriet nicht viel von seinen Plänen, die er mit der Mutter des Kindes machte, als das Baby geboren wurde, wie er mit der gemeinsamen Erziehung umgehen wollte, was mit uns geschehen würde, wo ich in diesen ganzen Schlamassel hineinpasse. Er hat mir keine dieser Fragen beantwortet, und er hat auch nie versucht, mir ein besseres Gefühl zu vermitteln. Ich hatte das Gefühl, dass er mir beim Ertrinken zusah und sich nicht die Mühe machen würde, in den Pool zu springen, um mich zu retten.

Trotzdem blieb ich bei ihm.

Während der ganzen Schwangerschaft schien er zu leugnen, dass es überhaupt so weit gekommen war. Er erzählte es niemandem auf der Arbeit und wartete fünf Monate, bis er es seinen Freunden erzählte. Er besprach seine Vorhaben kaum mit seiner Mutter oder mit mir. Ich fühlte mich hoffnungslos, aber aus irgendeinem Grund versuchte ich immer noch, diese toxische Beziehung zum Laufen zu bringen.

Die zwei Wochen vor der Geburt des Babys waren der absolute Horror. Wir waren beide angespannt, und wir haben uns nur gestritten. Deshalb beschlossen wir, eine kleine Verschnaufpause einzulegen, um uns von all der Wut und dem Unglück zu erholen, unter denen wir gerade litten. Zwei Tage nachdem wir beschlossen hatten, eine Pause einzulegen, und bevor wir Gelegenheit hatten, unsere toxische Beziehung erneut zu besprechen, bekam die Mutter Wehen.

Es war nicht ideal, wie das alles ablief.

 

Er erzählt mir NICHT EINMAL von der Geburt seiner Tochter!

Am Montagmorgen ging ich zur Arbeit und er war nicht da. Ich schickte ihm etwa fünf Mal eine SMS, in der ich ihn fragte, ob er im Krankenhaus war. Erst dann bestätigte er, dass er tatsächlich dort war. Er war seit Sonntag im Krankenhaus, hat es mir aber nicht gesagt.

Er hat mir nicht einmal erzählt, dass seine Tochter geboren ist. In dieser Woche kam er nicht zur Arbeit. Obwohl er behauptete, er wolle mit mir zusammen sein und die Beziehung fortsetzen, hat er mich nie eingeladen, seine Tochter zu sehen.

Ebenso wenig bedankte er sich für ein Geschenk, das ich bei ihm zu Hause vorbeigebracht hatte. Er sagte mir nicht, wann er aus dem Krankenhaus nach Hause zurückgekehrt war und informierte mich absolut nicht über die Einzelheiten. Ich rief ihn an und er rief mich nicht zurück. Die ganze Zeit schickte er mir immer noch SMS, wie sehr er mich vermisste, mich liebte und natürlich auch, wie sehr er mich in seinem neuen Leben haben wollte.

Ich war völlig fertig. Ich hatte das Gefühl, dass er mich während dieser unglaublich schweren Zeit immer noch wegstieß, und ich wartete einfach hoffnungslos darauf, dass er mich bat, Teil des Ganzen zu werden.

 

Diese Reise muss Klarheit schaffen

Eine Woche nach der Geburt seiner Tochter reiste ich weg, um meinen Kopf frei zu bekommen. Bevor ich ging, schickte ich ihm eine E-Mail, in der ich ihm erklärte, was ich über das Vorgefallene fühlte. Ich erläuterte ihm auch die Dinge, von denen ich dachte, dass wir sie besprechen müssten, bevor wir uns wiedersehen würden.

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Ich war immer noch optimistisch, dass die Dinge besser werden würden. Ich hatte auch gehofft, dass er in der Zeit, in der ich weg war, endlich eine solide Einigung über das Sorgerecht mit der Mutter des Kindes erzielen würde.

Mitten in meinem Urlaub erkundigte ich mich bei ihm, wie die Dinge liefen. Aus unserem kurzen Gespräch wurde klar, dass er mit seiner Lage nicht weitergekommen war. Stattdessen sagte er mir, er müsse sein Leben in den Griff bekommen, bevor er und ich uns wieder sehen würden.

„Sein Leben in den Griff bekommen“ bedeutete nicht, unser Leben mit diesem neuen Baby in den Griff zu bekommen. Das war sein Leben, und er tat dies, ohne mit mir zu sprechen.

 

Kann man durch Liebe krank werden?

Natürlich behauptete er immer noch, er wolle mich in seinem Leben haben, er brauche nur Zeit. Nachdem ich zweieinhalb Jahre darauf gewartet hatte, dass er die Scheidung überwunden hatte, all die emotionale Unterstützung, die ich ihm gegeben hatte, und nachdem ich die Nachricht erhielt, dass er eine andere geschwängert hatte, wollte er, dass ich noch etwas warte. An diesem Punkt wurde mir klar, dass sich unsere toxische Beziehung niemals ändern würde. Ich musste ihn gehen lassen. Ich sagte ihm, ich sei am Ende und machte Schluss mit ihm.

Monatelang fragte ich mich, warum er das getan hatte. Ich werde nie einen Schlussstrich unter das ziehen können, was passiert ist.

Bis zu dem Tag, an dem wir uns trennten, hatte ich ihn nie als einen toxischen Menschen betrachtet, aber je mehr ich an ihn dachte, desto mehr wurde mir klar, dass ich gerade eine toxische Beziehung beendet hatte.

Ich suchte online nach Artikeln zu diesem Thema und überprüfte meine Beziehung auf Anzeichen, die darauf hindeuteten, dass ich tatsächlich in einer toxischen Beziehung gewesen war. Ich suchte irgendwie nach einem Abschluss der ganzen Situation, da ich von ihm keinen Schlussstrich ziehen konnte.

Dies sind einige der häufigen Anzeichen einer toxischen Beziehung, die ich entdeckte:

Wie erkennt man eine toxische Beziehung?

Eine toxische Beziehung hat einige deutliche Anzeichen:

  • Anhaltende Unzufriedenheit
  • Negative Veränderungen der psychischen Gesundheit, der Persönlichkeit oder des Selbstwertgefühls
  • Streiten ohne zu reden
  • Das Gefühl, dass es keinen Sinn hat
  • Du denkst nur daran, ihn/sie glücklich zu machen
  • Du bist einfach nicht mehr glücklich

 

Anhaltende Unzufriedenheit

Während meiner gesamten Beziehung zu ihm herrschte ein anhaltendes Gefühl der Unzufriedenheit. Ich fragte mich oft, ob ich generell ein unglücklicher Mensch war, der immer mehr wollte und nie zufrieden war. Oder ob er in Wirklichkeit derjenige war, der mich unglücklich machte, und ich versuchte, eine Beziehung zu erzwingen, die nicht gut für mich war.

 

Negative Veränderungen der psychischen Gesundheit, der Persönlichkeit oder des Selbstwertgefühls

Je länger ich in der Beziehung blieb, desto mehr wurde mir klar, dass er mir nicht den Rücken freihielt, dass er uns nicht als Team betrachtete und dass sich die Dinge nie verbessern würden. Ich distanzierte mich von Freunden und Familien.

Ich schrie meinen Sohn grundlos an und war einfach schlecht gelaunt. Ich wollte nicht aufstehen und zur Arbeit gehen, ihm oder jemandem, mit dem wir zusammenarbeiteten, begegnen oder einfach vernünftige Dinge tun, die ich für mich selbst tun musste.

Diese toxische Beziehung beeinträchtigte mein Wohlbefinden in jeder Hinsicht. Sie wirkte sich sowohl auf mein Berufs- als auch auf mein Privatleben aus.

 

Streiten ohne zu reden

Das war das Einzige, was wir getan haben. Ich habe oft 15 Minuten lang gesprochen und geredet, ohne eine Antwort zu erhalten. Oder ich bekam einfach nur ein „Sorry“. Er hat sich nie wirklich auf ein Gespräch mit mir über ein heikles Thema eingelassen, was mich unglaublich wütend gemacht hat.

 

Das Gefühl, dass es keinen Sinn hat

Viele Male während unserer Beziehung hatte ich das Gefühl, dass die Dinge nirgendwohin gingen. Ich hoffte immer wieder, dass sich die Dinge verbessern würden. Ich dachte, wenn ich nur geduldiger wäre und mir Zeit ließe, würde sich die Lage verbessern. Es gab aber nie Anzeichen dafür, dass sich die Dinge in absehbarer Zeit verbessern würden.

 

Du denkst nur daran, ihn/sie glücklich zu machen

Einen großen Teil meiner Zeit mit ihm verbrachte ich damit, ihn emotional zu unterstützen und Verständnis für alles zu haben, was er in der Zeit von seiner Scheidung bis zu den schockierenden Neuigkeiten über das Baby durchgemacht hatte. Mein eigenes Glück trat gegenüber seinen Problemen in den Hintergrund.

 

Du bist einfach nicht mehr glücklich

Dies war das Endergebnis. Ich war so unglaublich unglücklich und hatte einfach keine Ahnung, wohin ich mich wenden sollte oder wie ich aus meiner Misere herauskommen sollte. Alle meine Bemühungen, mit einer positiven Einstellung aufzuwachen und die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten, waren vergeblich.

Am Ende des Tages liebte ich ihn immer noch, und ihn gehen zu lassen, war unglaublich schmerzhaft.

Er und ich arbeiten immer noch zusammen. Er beharrt darauf, sich nicht von mir zu verabschieden, und wird versuchen, mich irgendwann in der Zukunft zurückzugewinnen. Dieser Gedanke macht mir Angst. Ich habe Angst davor, wieder in dieselbe Falle zu tappen. Aber alles, was ich in der Zwischenzeit tun kann, ist, weiter an mir zu arbeiten und mich an all die Dinge zu erinnern, die ich in einer Beziehung will und brauche, und diese Dinge von jedem zu verlangen, mit dem ich mich einlasse.

 

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