Nordkorea Menschenrechte Fakten zu Arbeitslagern & mehr! 🚓

Nordkorea Menschenrechte Fakten zu Arbeitslagern & mehr! 🚓

Wie geht es den Menschen in Nordkorea? Lese in diesem Artikel 5 Nordkorea Menschenrechte Fakten & erschĂŒtternde Einblicke in die Lage in dem geheimnisvollen Land.

Nordkorea Menschenrechte und Religionsfreiheit?

Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un verpasste am 15. April die Gedenkfeier zum Geburtstag seines Großvaters, des nordkoreanischen GrĂŒnders Kim Il Sung. Das Schweigen ĂŒber ihn hat seitdem zu Spekulationen gefĂŒhrt, dass er entweder schwer krank oder bereits verstorben sei.

Kims Tod wĂŒrde wahrscheinlich nicht zu einer Verbesserung im Leben der nordkoreanischen BĂŒrger fĂŒhren. Die autoritĂ€re Familie Kim regiert das Land seit seiner GrĂŒndung, und es wird erwartet, dass der Nachfolger von Jong Un Ă€hnlich unterdrĂŒckend sein wird.

Hier sind fĂŒnf Nordkorea Menschenrechte Fakten, die du ĂŒber Verletzungen der Menschenrechte und religiösen Freiheiten wissen solltest.

UnterdrĂŒckung glĂ€ubiger Menschen

Die Vereinten Nationen gaben 2002 einen Bericht heraus, in dem geschÀtzt wird, dass sich zwischen 200.000 und 400.000 der Einwohner Nordkoreas als Christen bezeichnen.

Doch es gibt in Nordkorea keine Religions- oder Glaubensfreiheit, die laut der U.S. Commission on International Religious Freedom (USCIRF) sogar zutiefst unterdrĂŒckt wird.

Die nordkoreanische Regierung verfolgt und bestraft GlĂ€ubige unerbittlich durch Verhaftung, Folter, Gefangennahme und manchmal durch Hinrichtung, fĂŒgt die USIRF hinzu.

Nach ihrer Inhaftierung werden religiöse GlÀubige in der Regel in politische Gefangenenlager geschickt, wo sie mit extremer Grausamkeit behandelt werden.

 

Christen erleiden Verfolgung

Obwohl die Christen weniger als 2% der Bevölkerung (25 Millionen) ausmachen, verachtet das nordkoreanische Regime das Christentum mehr als alle anderen Religionen.

Das Kim-Regime betrachtet den christlichen Glauben als die grĂ¶ĂŸte Bedrohung, sagt USCIRF, weil es diesen Glauben mit dem Westen, insbesondere mit den Vereinigten Staaten, verbindet.

Auch stellt USCIRF fest, dass die Regierung aktiv versucht, Christen, die ihren Glauben im Geheimen praktizieren, zu finden und aufzuspĂŒren. Außerdem nimmt sie diejenigen oft zusammen mit ihren Familienmitgliedern gefangen, auch wenn die anderen nicht gleichermaßen glĂ€ubig sind.

Nach Angaben des US-Außenministeriums befinden sich schĂ€tzungsweise 50.000 Christen in politischen Gefangenenlagern und mĂŒssen wegen ihres Glaubens Zwangsarbeit leisten oder hingerichtet werden.

Grausame Arbeitslager

Die Regierung betreibt mindestens vier politische Gefangenenlager, bekannt als Kwanliso, in denen religiöse und politische Andersdenkende festgehalten werden.

Laut Human Rights Watch werden schĂ€tzungsweise zwischen 80.000 und 120.000 nordkoreanische BĂŒrger in solchen Lagern festgehalten.

Die Kwanliso sind durch systematischen Missbrauch und tödliche Haftbedingungen gekennzeichnet, einschließlich Folter und sexuellem Missbrauch durch Wachen, Essensrationen, die dem Verhungern nahe kommen, harte Zwangsarbeit unter gefĂ€hrlichen Bedingungen und Hinrichtungen.

Die meisten Menschen, die in den Gefangenenlagern festgehalten werden, sind nie wegen eines völkerrechtlich anerkannten Vergehens verurteilt worden. Sie werden hÀufig ohne fairen Prozess oder Zugang zu rechtlichem Beistand inhaftiert und sind nicht in der Lage, ihre Familien zu sehen oder mit ihnen zu kommunizieren.

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Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung

Das Kim-Regime schrĂ€nkt auch die Bewegungsfreiheit und den Zugang zu Informationen stark ein. SĂ€mtliche Kommunikation steht unter der totalen Kontrolle der Abteilung fĂŒr Öffentlichkeitsarbeit und Information von der Partei der Arbeit Koreas.

Nur wenige AuserwĂ€hlte der herrschenden Elite haben Zugang zum Internet oder zu internationalen Mobilfunkverbindungen. FĂŒr die ĂŒbrige Bevölkerung sind der Besitz und die Verbreitung auslĂ€ndischer Publikationen, Videos und anderer Medien schwere Verbrechen, die durch Zwangsarbeit bestraft werden können. Nordkorea Menschenrechte Fakten? Ein Albtraum!

Wie Amnesty International sagt, ist es auch illegal, das Land ohne vorherige Genehmigung zu verlassen, und selbst bei einem Umzug in eine andere Provinz mĂŒssen die BĂŒrger Bestechungsgelder an die Polizei und andere Regierungsbeamte zahlen.

Ein Paradebeispiel fĂŒr diese EinschrĂ€nkungen ist der neue Personalausweis, den die Regierung zur genauen Überwachung der Bewegungen der Menschen ausstellt. Personen, die nicht an ihrer registrierten Adresse waren und es versĂ€umt haben, den neuen Ausweis zu erhalten, werden so behandelt, als hĂ€tten sie das Land illegal verlassen.

Menschen, die in der NĂ€he der Grenzen, der entmilitarisierten Zone (DMZ) und wichtiger MilitĂ€reinrichtungen leben, stehen ebenfalls unter stĂ€ndiger, genauer Überwachung.

Die chinesische Regierung betrachtet auch alle nordkoreanischen FlĂŒchtlinge als illegale WirtschaftsflĂŒchtlinge und schiebt sie ab, wenn sie entdeckt werden.

Aufgrund dieser Politik sind Frauen und MĂ€dchen, denen es gelingt, die nordkoreanisch-chinesische Grenze zu ĂŒberqueren, dem Risiko ausgesetzt, zu Zwangsarbeit und sexueller Ausbeutung oder der Zwangsheirat mit chinesischen MĂ€nnern, verkauft zu werden.

Unbezahlte Arbeit fĂŒr die Regierung

Die Regierung nutzt die Zwangsarbeit normaler BĂŒrger, darunter auch Kinder, um ihre Bevölkerung zu kontrollieren und ihre Wirtschaft aufrechtzuerhalten, stellt Human Rights Watch fest.

Die Mehrheit der Nordkoreaner muss irgendwann in ihrem Leben unbezahlte Arbeit verrichten. Auch die Arbeitnehmer in Nordkorea können ihren Arbeitsplatz nicht frei wÀhlen, sondern werden von der Regierung mit Aufgaben betraut.

Da die Regierungsarbeit oft unbezahlt ist, sind viele Arbeiter gezwungen, eine andere Arbeit zu finden, um ihre GrundbedĂŒrfnisse wie Nahrung und Unterkunft zu finanzieren.

Nicht zur Arbeit zu erscheinen ohne Genehmigung ist ein Verbrechen, das mit drei bis sechs Monaten in Zwangsarbeits-Lagern bestraft wird, so dass einige Arbeiter Bestechungsgelder zahlen mĂŒssen, um an ihrem zugewiesenen Arbeitsplatz zu fehlen, wĂ€hrend sie woanders arbeiten gehen, um zu ĂŒberleben.

 

Bitte bete fĂŒr Nordkorea! Das Land ist schon seit Jahren auf Platz 1 des weltweiten Verfolgungsindex.

Bitte bete fĂŒr

  • die Christen in Nordkoreas Arbeitslagern
  • die Christen, die sich noch in der „Freiheit“ aufhalten
  • die restliche Bevölkerung
  • dass in Nordkorea Menschenrechte wieder wichtiger werden
  • die Regierung, dass sie sich bekehrt
  • fĂŒr Erweckung in dem Land

Informiere dich hier mehr ĂŒber Nordkorea Menschenrechte, Religionsfreiheit und mehr:

https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex/laenderprofile/nordkorea

Dieser Artikel zu Nordkorea Menschenrechte Fakten & Religionsfreiheit basiert auf der englischen Version auf erlc.com und wurde mit freundlicher Genehmigung von mir ĂŒbersetzt und auf dennis-streichert.de veröffentlicht.

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