Römerbrief Auslegung, Zusammenfassung, Übersicht & Kommentar

Römerbrief Auslegung, Zusammenfassung, Übersicht & Kommentar

In diesem Artikel erhältst du eine persönliche Römerbrief Auslegung, Zusammenfassung, Übersicht, Kommentar oder wie auch immer man diesen Beitrag nennen kann 😊.

Die letzten Tage und Wochen habe ich den Römerbrief durchgelesen, genauer betrachtet und die für mich wichtigsten Gedanken in dem Brief hier zusammenfasst.

Zwar bin ich kein ausgebildeter Theologe oder Experte für den Römerbrief. Doch möchte ich hier einfach meine eigenen Erkenntnisse und Learnings daraus wiedergeben. Ob alles theologisch richtig und stimmig ist, weiß ich nicht. Ich lade dich ein, deine Gedanken unten in einem Kommentar zu hinterlassen.

Doch solltest du vorher den Brief für dich selbst und unter Gebet lesen. Nehme deine Bibel oder lese kostenlos online:
https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer1

 

Römerbrief Zusammenfassung / Römerbrief Auslegung

Leben für den Schöpfer und in Heiligkeit

Im ersten Kapitel schreibt der Apostel Paulus über Menschen, die Gott normalerweise kennen sollten, jedoch einen verblendeten Sinn hatten. Sie beteten die Schöpfung anstatt den Schöpfer an und trieben Schande in ihrer Sexualität. Deshalb verstieß Gott sie.

Römerbrief Kommentar 1: Ich möchte ein Leben in der Anbetung Gottes führen, anstatt Materielles zu verherrlichen. Einen reinen Sinn haben und keinen verdorbenen. Aufpassen auf meine Sexualität.

 

Gerecht leben, dem Gesetz entsprechend

Gott richtet alle Menschen. Er gibt den Gerechten Ehre, den Ungerechten aber Bedrängnis. Auch diejenigen Menschen werden gerichtet, die das Gesetz nicht bewusst kennen, denn es ist in ihre Herzen gepflanzt.

Es ist viel wichtiger, nach dem Gesetz praktisch zu leben und zu handeln, als es nur theoretisch zu kennen oder äußerlich dem Namen nach als zu Gott gehörend bezeichnet zu werden.

Römerbrief Kommentar 2: Ich möchte niemanden richten, sondern darauf achten, selbst gerecht zu leben, um Gottes Segen zu erfahren. Mir ist wichtig geworden, nicht nur Kopfwissen zu sammeln, sondern vielmehr das Gelernte anzuwenden und gottgefällig zu leben.

 

Durch Jesu Tod und Auferstehung können wir errettet werden

Es ist falsch zu denken, wir sollten mehr sündigen, weil dadurch Gott mehr verherrlicht würde. Alle Menschen sind Sünder – unabhängig ob Jude oder nicht. Das Gesetz gibt uns die nötige Sündenerkenntnis.

Alle Menschen werden allein durch den Glauben an Jesus gerettet. Eine Errettung nicht aus Gesetzeswerken, aber nicht ohne Gesetz: Denn der Glaube an Jesus bestätigt das Gesetz.

Selbst Abraham wurde durch Glauben gerechtfertigt und nicht aus Werken. Die Beschneidung galt nur als Zeichen dieser Glaubensgerechtigkeit. So ist Abraham der geistliche Vater aller Glaubenden auf der Welt. Er hielt glaubend an Gottes Zusage fest, obwohl es menschlich gesehen unmöglich eintreten konnte. Wenn wir an eine (menschlich gesehen unmögliche) Totenauferstehung Jesu glauben, werden wir aus Glauben gerechtfertigt.

Wir wurden versöhnt durch Jesu Tod und werden gerettet durch sein Leben – dessen rühmen wir uns. Denn die Sünde und der Tod kam durch einen Menschen in die Welt, nämlich durch Adam. Die weitaus überreichliche Gnade und das Leben kam durch einen anderen, nämlich durch Jesus.

Römerbrief Kommentar 3: Festhalten an der Errettung, die ich im Glauben an Jesus habe. Nicht denken, dass ich durch gute Werke errettet werde. Nein, sondern der Glaube an Jesu Totenauferstehung spricht mich gerecht vor Gott. Meine Sünden wurden gesühnt durch Jesu Tod, und durch seine Auferstehung werde ich rechtfertigt vor Gott.
So möchte ich mich immer freuen und rühmen der Gnade und dem Leben, das ich durch Jesus bekommen habe.

 

Frei von der Macht der Sünde

Durch die Taufe sind wir mit Christus gestorben und werden mit ihm leben. Nun hat die Sünde keine Macht über uns – wir sind keine Sklaven der Sünde, sondern Sklaven der Gerechtigkeit. Nun sollen wir uns ganz Gott zur Verfügung stellen und ihm dienen.

Durch Jesu Tod wurden wir frei von der Macht des Gesetzes. Die Sünde nutzte das Gesetz, um in uns schlechte Leidenschaften zu wecken und den Tod zu bringen. Wir möchten zwar das Gute tun, doch vollbringen das Böse. Nur Jesus kann uns davon frei machen.

Römerbrief Kommentar 4: Als gerettetes Kind Gottes lebe ich in Christus. Die Sünde hat keine Macht über mich. Deshalb will ich mich lossagen von jeder Sünde und ihr keinen Raum in meinem Leben geben. Vielmehr will ich von ganzem Herzen mich ganz hingeben und zur Verfügung stellen, sodass der Herr mich gebrauchen kann zu seiner Ehre.
Ich will mehr den Sieg Jesu in Anspruch nehmen und dadurch frei werden von der Macht der Sünde, die den Tod bringt. Jesus macht völlig frei, Halleluja!

 

Wandel ist Geist und sicher mit Gott

Der Wandel im Fleisch führt zum Tod. Der Wandel im Geist zum Leben. Wir sind Kinder Gottes und als Kinder hoffen wir trotz Leiden in der gegenwärtigen Zeit auf eine Herrlichkeit in der Zukunft. Nichts wird uns jemals von seiner Liebe trennen können.

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Römerbrief Kommentar 5: Ja, ich möchte im Geist wandeln, denn dann kommt Leben und Frieden. Ich will mich freuen voller Zuversicht auf die zukünftige Herrlichkeit. Und ich bin so dankbar, dass nichts und niemand mich trennen kann von der Liebe Gottes. Halleluja!

 

Israel das erwählte Gottesvolk – Doch jeder kann errettet werden

Gott hat Israel aus eigenem Willen heraus erwählt und zum besonderen Volk gemacht. Doch wurde daraus nur ein kleiner Teil gerettet. Durch die Gerechtigkeit aus Glauben gehören nun auch Nicht-Juden zum Volk Gottes.

Der Glaube an Christus erfüllt das Gesetz und man wird dadurch errettet. Um glauben zu können, muss die Botschaft von Christus gepredigt werden.

Gott hat Israel nicht völlig verstoßen, denn ein Überrest wird Gnade finden. Der Fall Israels hat es ermöglicht, dass die Heiden zu Gottes Volk hinzugefügt werden. Die Heiden dürfen sich darauf nichts einbilden. Es kommt die Zeit, wo die Vollzahl der Heiden hineingekommen ist, und die Juden sich wieder Gott zuwenden werden.
Für diese tiefe Weisheit Gottes soll er verherrlicht werden!

Römerbrief Kommentar 6: Ich bin dankbar, als Nicht-Jude zum Volk Gottes gehören zu dürfen und möchte trotzdem die Israeliten als besonderes Volk hochachten. Ich möchte die Botschaft von Christus verkündigen, auf dass viele Menschen zum Glauben finden. Oh ich möchte mir nichts darauf einbilden, zu Gottes Volk zu gehören. Es war Gottes Gnade. Ich bin dankbar, dass ich ein Kind Gottes werden durfte, bevor die Vollzahl der Heiden erfüllt ist. Es müssen sich unbedingt
noch viele Menschen aus dem Umfeld bekehren, bevor diese Vollzahl der Heiden erfüllt ist!

 

Leben für Gott – Mit Christ Gesinnung und Liebe

Wir sollen Gott hingegeben dienen. Als Teil seines Leibes die uns geschenkten Gaben einsetzen zur Erbauung des Leibes. Und die Gesinnung annehmen, wie Christus sie hat.

Die Regierung ist von Gott eingesetzt zum Guten, doch bei Unrecht muss ich mit ihrer Strafe rechnen.

Die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung. Der Tag unserer Heimkehr in den Himmel ist nahe, deshalb sollen wir heilig wandeln und das Unreine ablegen.

Römerbrief Kommentar 7: Ich sehne mich danach, meine mir von geschenkte Gaben zu kennen und damit anderen Menschen zu dienen. Ich möchte die Gesinnung Christi haben, von Gott verändert werden und ein treues, vorbildliches Kind Gottes sein. Ich möchte zunehmen in der Liebe und Heiligkeit.

 

Rücksicht auf andere

Es ist nicht wichtig, ob wir auf bestimmte Speisen verzichten oder alles essen – oder bestimmte Tage wichtig nehmen oder alle gleich. Hauptsache im Allem wird Gott geehrt. Doch aus Liebe sollen wir Rücksicht nehmen und darauf verzichten, wovon ein anderer Anstoß nimmt. Statt solcher banalen Dinge geht es viel mehr um ein geistliches Leben und Wandel.

Römerbrief Kommentar 8: Ich will mehr Freimut im Glauben haben, jedoch gleichzeitig aus Liebe und Rücksicht auf andere auf bestimmte Dinge verzichten, wenn sie in der Nähe sind. Es ist wichtiger, im Heiligen Geist zu wandeln.

 

Das Evangelium soll überall verkündigt werden

Wir sollen einander annehmen, zu Gottes Ehre. Gott wird geehrt auch dadurch, dass alle Nationen auch ihn hoffen dürfen.

Christus wirkt durch Paulus. Paulus verkündigt seinen Namen dort, wo man Christus nicht kennt. Paulus möchte nach Spanien reisen, auf dem Weg dahin Rom besuchen und möchte vorher noch nach Jerusalem.

Römerbrief Kommentar 9: Die ganze Welt soll den Namen Christ hören. Ich kann es mir auch vorstellen, durch die Welt zu reisen und Jesus zu verkündigen. Des Herrn Wille geschehe!

 

Gruß an die Mitchristen

Paulus grüßt viele Geschwister im Herrn und Mitstreiter Christi. Er warnt vor Verführern und lobt Gott für die Offenbarung des Geheimnisses, durch das alle Nationen Christus finden können.

Römerbrief Kommentar 10: Als introvertierter Mensch habe ich nicht diesen Kontakt zu derart vielen Menschen, wie Paulus es im letzten Kapitel zum Ausdruck bringt. Das soll sich ändern: Ich möchte meine Beziehung zu anderen Christen vertiefen und ein aktiver Mitstreiter sein. Alles zur Ehre Gottes, der das Evangelium für alle Welt zugänglich gemacht hat.

***

Hey, ich hoffe, du konntest diese Römerbrief Zusammenfassung / Auslegung / Kommentar nutzen, um ein besseres Verständnis darüber zu gewinnen. Vor allem wünsche ich dir, dass du durch den Glauben an Christus errettet wirst. Und ein Leben in Liebe und Heiligkeit zu Gottes Ehre führst.

Gottes Segen,
Dein Dennis!

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