­čĄę Gottesf├╝rchtig werden & MENSCHENFURCHT ├ťBERWINDEN

­čĄę Gottesf├╝rchtig werden & MENSCHENFURCHT ├ťBERWINDEN

An mehreren Stellen in den Evangelien weist Jesus seine Nachfolger auf etwas hin: Keine Angst vor denen zu haben, die sie bedrohen, weil sie ihm nachfolgen. Darum geht es hier: Gottesf├╝rchtig werden und Menschenfurcht ├╝berwinden.

Verfolgt um Jesu Willen

Viele von uns wissen nicht pers├Ânlich, wie es ist, verfolgt oder ge├Ąchtet zu werden, wenn man Jesus nachfolgt. Deshalb k├Ânnten wir versucht sein, solche Passagen zu ignorieren. Wir machen uns mehr dar├╝ber Sorgen, die Rechnungen zu bezahlen, als f├╝r unsere Nachfolge Jesu zu Tode gepr├╝gelt zu werden.

Auch wenn wir nicht mit dem Tod bedroht werden, weil wir Jesus nachfolgen, so gibt es doch immer noch Gefahren, die uns von der Welt in der Nachfolge Christi drohen.

Jemand mag nicht damit drohen, dich f├╝r Christus zu t├Âten, aber du bist in der Tat davon bedroht, ein Au├čenseiter in der Gesellschaft zu sein. Man droht, dich als Radikalen, Narren, Fanatiker oder als pr├╝den Menschen zu bezeichnen, weil du Christus treu bist.

Du bist vielleicht nicht immer mit direktem k├Ârperlichen Schaden konfrontiert, aber du k├Ânntest einen materiellen Verlust erleiden, wenn du Christus nachfolgst. Das f├╝hrt uns zu der Frage: Wenn es darum geht, Dinge in der Welt zu verlieren, was bist du bereit zu verlieren, um Christus zu ehren? Was bist du bereit, aufzugeben, damit du Christus gewinnen kannst? Kannst du darauf vertrauen, dass Gott in solchen Situationen f├╝r dich sorgt?

In Matth├Ąus 10,26-31 spricht Jesus diese Art von Fragen an:

Aus der Belehrung Jesu lernen wir den folgenden Grundsatz: Wir sollten nicht diejenigen f├╝rchten, die uns verfolgen, sondern wir sollten Gott f├╝rchten.

 

Wie Schafe unter W├Âlfen

├ťberlege, wie Vers 26 uns auf die vorhergehenden Verse zur├╝ckf├╝hrt. Er sagt uns, wen wir in diesem Leben nicht f├╝rchten sollen. Schauen wir auf Matth├Ąus 10,16 zur├╝ck: Wir sehen, dass Jesus unsere Mission als seine J├╝nger auf eine ziemlich erschreckende Weise beschrieben hat:

„Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die W├Âlfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben“.

Was f├╝r ein Bild ist das? Schafe inmitten von W├Âlfen!

Wer sind diese W├Âlfe? Nach den Versen Matth├Ąus 10,17-23 bestehen die W├Âlfe aus einigen religi├Âsen F├╝hrern (V. 17), politischen Pers├Ânlichkeiten und Regierungsbeamten (V. 18) und sogar Familienmitgliedern (V. 21-22). Einige dieser Menschen werden uns beleidigen, einsperren, ausgrenzen und sogar versuchen, uns zu t├Âten. Selbst unsere eigenen Familienmitglieder.

Wenn Jesus uns aufruft, ihm nachzufolgen, dann ruft er uns nicht zu einem Leben der Ruhe und Erholung auf. Er ruft uns auf, ihm zu folgen wie Schafe inmitten von W├Âlfen. In Vers 22 verspricht Jesus seinen J├╝ngern: „Und ihr werdet gehasst werden von jedermann um meines Namens willen“.

 

Damit wir ohne Menschenfurcht leben k├Ânnen, m├╝ssen wir den Herrn ├╝ber alle Ma├čen f├╝rchten.

 

Gottesf├╝rchtig werden und Menschenfurcht ├╝berwinden

Der Ruf zur Nachfolge Christi ist ein Ruf, wie Schafe inmitten der W├Âlfe zu leben, die uns verschlingen und vernichten wollen. Es ist ein Aufruf, unser Kreuz auf sich zu nehmen und uns selbst zu sterben – Christus au├čerhalb des Tores bis nach Golgatha zu folgen und uns in ihm zu finden.

GRATIS Email-Kurs "Berufung finden"
+ zus├Ątzlich eBook-Geschenk "30 Power-Impulse f├╝r mehr Sinn und Erfolg im Leben"
Ich stimme der Datenschutzerkl├Ąrung zu

Jesus hat uns aufgerufen, sich nicht vor denen zu f├╝rchten, die uns bedrohen, verfolgen und uns sogar t├Âten. Wie uns der Rest der Verse 26 und 27 zeigt, brauchen wir unsere Botschaft nicht aufzuweichen oder die Wahrheit zu verw├Ąssern. Was uns in Christus offenbart worden ist, wird bald der ganzen Welt offenbart werden.

Damit wir ohne Furcht vor anderen leben k├Ânnen, m├╝ssen wir den Herrn ├╝ber alle Ma├čen f├╝rchten. Nach Matth├Ąus 10,28 m├╝ssen wir denjenigen f├╝rchten, der in der Lage ist, Leib und Seele in der H├Âlle zu vernichten. Nicht diejenigen, die nur den Leib und nichts anderes t├Âten k├Ânnen.

Man beachte die sprachliche Intensit├Ąt dieses Verses: Jesus stellt die endliche Macht des Menschen – der t├Âten kann – der souver├Ąnen Macht Gottes gegen├╝ber, der Leib und Seele in der H├Âlle vernichten kann.

 

Es reicht, Gott zu vertrauen

Was ist der Grund f├╝r die Schwierigkeit, den Herrn zu f├╝rchten und stattdessen vielmehr die Menschen zu f├╝rchten? Das liegt letztlich daran, dass wir den Drohungen der Menschen mehr glauben als den Verhei├čungen Gottes.

Unser Problem mit der Furcht ist ein Problem mit dem Glauben.

Darum geht es in den letzten Versen von Matth├Ąus 10,29-31. Schlussendlich ist die Frage, mit der wir st├Ąndig konfrontiert sind, eine Frage des Glaubens.

Wenn wir Menschen f├╝rchten, anstatt den Herrn zu f├╝rchten, dann sind hier die Fragen, die die Wurzel unseres Versagens sind:

  • Wenn die Nachfolge Jesu bedeutet, mein Leben zu verlieren, wird Gott dann f├╝r mich sorgen?
  • Wenn die Treue zu Gott bedeutet, dass ich alles verliere, was ich in dieser Welt sch├Ątze, wird Gott allein mir dann gen├╝gen?
  • Liebt Gott mich genug, um sich um mich zu k├╝mmern?

 

Gott achtet auf die Sperlinge

Wir m├╝ssen genau darauf achten, wie Jesus diese Fragen beantwortet. Jesus antwortet mit einer Geschichte ├╝ber Sperlinge.

Er fragt dich: „Verkauft man nicht zwei Sperlinge f├╝r einen Groschen? Dennoch f├Ąllt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater.“

Oder anders ausgedr├╝ckt: Euer Vater im Himmel hat die souver├Ąne Kontrolle ├╝ber scheinbar unbedeutende Spatzen. Kein einziger Spatz am Himmel wird ohne die Erlaubnis des Herrn des Himmels herabfallen. Nicht ein Vogel. Kein einziger Spatz wird ohne Gottes Erlaubnis auf den Boden fallen. Gott sorgt sich um den Spatz.

Und w├Ąhrend wir dort sitzen und Jesus mit Verwunderung und ein wenig Verwirrung in unseren Augen hinsichtlich seiner Antwort ansehen, schaut er uns wieder an und sagt:

„Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Haupt alle gez├Ąhlt“. Gott wei├č, wie viele oder wie wenige Haare auf jedem einzelnen Kopf in der ganzen Welt sind.

Als wir ihn also erneut angucken, schaut uns Jesus nochmals an und sagt: „Darum f├╝rchtet euch nicht; ihr seid kostbarer als viele Sperlinge“.

Liebt Gott mich genug, um f├╝r mich zu sorgen, wenn ich alles verliere wegen der Nachfolge Christi?

F├╝rchte dich nicht, wir sind mehr wert als Spatzen. Und wenn die Spatzen nicht ohne seine Erlaubnis vom Himmel fallen, dann haben wir nichts zu bef├╝rchten.

Dieser Artikel ├╝ber Gottesf├╝rchtig werden und Menschenfurcht ├╝berwinden ist urspr├╝nglich auf englisch hier erschienen:┬áWhy fearing God helps us overcome fear of man. Verfasst wurde er von┬áCasey B. Hough. Er ist leitender Pastor der Copperfield Church in Houston, Texas. Er bloggt auch regelm├Ą├čig auf www.CaseyHough.com.

« | »