Stop 🛑! Höre auf, deine Passion zu suchen!

Stop 🛑! Höre auf, deine Passion zu suchen!

Erinnerst du dich an deine Kindheit? Du hast die Dinge einfach gemĂ€ĂŸ deiner Passion gemacht. Du hast nie gedacht: „Was sind die jeweiligen Vorteile, wenn man Baseball oder Fußball lernt“?

Du bist einfach auf dem Spielplatz herumgerannt und hast Baseball und Fußball gespielt. Hast Sandburgen gebaut, Fangen gespielt, dumme Fragen gestellt, nach KĂ€fern gesucht, Gras ausgegraben und so getan, als wĂ€rst du ein Ungeheuer aus der Abwasserleitung.

Niemand hat dir gesagt, du sollst es tun, sondern du hast es einfach getan. Du wurdest lediglich von deiner Neugierde und Begeisterung gesteuert.

Und das Schöne war, wenn man Baseball hasste, hörte man einfach auf, es zu spielen. Es gab keine Gewissensbisse. Es gab keinen Streit oder eine Diskussion. Entweder gefiel es dir oder nicht.

Und wenn man es liebte, nach KĂ€fern zu suchen, dann tat man das einfach. Es gab keine Analyse auf der zweiten Stufe: „Nun, ist die Suche nach Wanzen wirklich das, was ich mit meiner Zeit als Kind tun sollte? Niemand sonst will nach Wanzen suchen, bedeutet das, dass etwas mit mir nicht stimmt? Wie wird sich die KĂ€fersuche auf meine Zukunftsperspektiven auswirken?“

Es gab keinen Blödsinn. Wenn man etwas mochte, hat man es einfach gemacht.

 

Die Sache mit der Leidenschaft

Heute wissen viele Menschen nicht so recht, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Viele von ihnen sind der Ansicht, dass sie „ihre Leidenschaft finden mĂŒssen“.

BĂŒchlein von mir:
BĂŒchlein von mir:
BĂŒchlein von mir:

Heute möchte ich dir eine spannende Sichtweise vorstellen.

Du bist 16 Stunden am Tag wach, was machst du mit deiner Zeit? Du machst natĂŒrlich irgendetwas. Du redest ĂŒber etwas. Es gibt ein Thema, eine BeschĂ€ftigung oder eine Idee, die einen betrĂ€chtlichen Teil deiner Freizeit, deiner GesprĂ€che, deines Internetsurfens beherrscht. Und es bestimmt diese Zeit, ohne dass du dieses Thema bewusst verfolgst oder danach suchst.

Es liegt direkt vor dir, du gehst ihm nur aus dem Weg. Aus welchem Grund auch immer, du meidest es. Du sagst dir selbst: „Oh ja, ich liebe BĂŒcher, aber das ist nicht entscheidend. Mit BĂŒchern kann man kein Geld verdienen.“

Hast du es jemals versucht?

Das Problem ist nicht ein Mangel an Passion fĂŒr etwas. Das Problem ist die ProduktivitĂ€t, Wahrnehmung und Akzeptanz.

Das Problem ist das „Oh, nun, das ist einfach keine realistische Idee“, oder “ Mama und Vater könnten mich fertigmachen, wenn ich ihnen sagen, ich möchte Arzt werden“, oder „Das ist doch Unsinn, mit dem wenigen Geld, das man damit verdient, kann man keinen BMW kaufen“.

Das Problem ist nicht die Passion.

Es sind PrioritÀten.

 

„Muss ich mit meiner Leidenschaft Geld verdienen“?

Und selbst dann: Wer sagt, dass man mit dem, was man liebt, Geld verdienen muss? Seit wann fĂŒhlt sich jeder verpflichtet, jede einzelne Sekunde seiner Arbeit zu lieben?

Wirklich, was ist so falsch daran, einen ganz normalen Job mit ein paar coolen Leuten zu machen, die man mag, und dann nebenbei in der Freizeit seiner Leidenschaft nachzugehen? Hat sich die Welt auf den Kopf gestellt oder ist das fĂŒr die Menschen auf einmal eine neue Idee?

Schau, hier ist eine weiterer Gedanke: Jeder Job ist manchmal Ă€tzend. Es gibt keine einzige leidenschaftliche TĂ€tigkeit, von der du nie mĂŒde wirst, nie gestresst bist, ĂŒber die du dich nie beklagen kannst. Sie existiert nicht.

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Es gibt Menschen, die wirklich ihren Traumberuf leben und darin arbeiten. Trotzdem gibt es Tage, an denen sie keinen Bock haben.

Auch das ist einfach nur das Leben.

Hier geht es wieder einmal um die Erwartungshaltung. Wenn du denkst, du mĂŒsstest wie Steve Jobs in einer 70-Stunden-Woche arbeiten und in deinem BĂŒro schlafen und jede Sekunde davon lieben, dann hast du zu viele schlechte Filme gesehen.

Wenn du denkst, du mĂŒsstest jeden Tag tanzend aus deinem Schlafanzug springen, weil du zur Arbeit gehen darfst, dann tĂ€uscht du dich gewaltig. So funktioniert das Leben nicht. Es ist einfach unrealistisch.

Es gibt etwas, das die meisten von uns brauchen, das man Ausgewogenheit nennt.

 

Deine Passion ist bereits in dir

Da war einer, der seit drei Jahren versucht hatte, ein Online-Business aufzubauen, das alles Mögliche verkauft. Es hat nicht funktioniert. Und mit „nicht funktioniert“ meine ich, dass er nicht einmal etwas gestartet hat. Trotz jahrelanger „Arbeit“ und der Aussage, dass er dieses oder jenes tun wird, kommt eigentlich nie etwas zustande.

Was passiert ist, dass einer seiner ehemaligen Mitarbeiter mit einem gestalterischen Auftrag zu ihm kommt, um ein Logo oder Werbematerial fĂŒr eine Veranstaltung zu entwerfen. Alter, da ist er Feuer und Flamme!

Er macht einen tollen Job! Er bleibt bis 4:00 Uhr morgens wach und verliert sich bei der Arbeit und liebt jede Sekunde davon.

Aber zwei Tage spĂ€ter heißt es wieder: „Mann, ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.“

 

Deine Leidenschaft findet dich

Es gibt so viele Menschen wie ihn. Er braucht seine Leidenschaft nicht zu finden. Seine Leidenschaft hat ihn bereits gefunden. Er ignoriert sie einfach. Er weigert sich einfach zu glauben, dass sie umsetzbar ist. Er hat nur Angst davor, es ernsthaft zu versuchen.

Es ist, als ob ein Streberkind auf einen Spielplatz geht und sagt: „Nun, KĂ€fer sind wirklich cool, aber NFL-Spieler verdienen mehr Geld, also sollte ich mich zwingen, jeden Tag Football zu spielen“, und dann nach Hause kommt und sich beschwert, dass er die Schulpause nicht mag.

Und das ist Blödsinn. Jeder mag die Pause. Das Problem ist, dass er sich willkĂŒrlich selbst einschrĂ€nken will, weil er sich mit einigen absurden Ideen ĂŒber Erfolg und seine Ziele auseinandergesetzt hat.

Es gibt Menschen, die Schriftsteller werden wollen.

Ein Autor schreibt: „Ich habe das Schreiben nie als eine mögliche berufliche TĂ€tigkeit angesehen. Ich betrachtete es nicht einmal als Hobby oder Leidenschaft. FĂŒr mich waren die Dinge, ĂŒber die ich schrieb, meine Leidenschaft: Musik, Politik, Philosophie. Das Schreiben war nur etwas, das ich tat, weil mir danach war.

Und als ich mich nach einem Beruf umsehen musste, in den ich mich verlieben konnte, brauchte ich nicht weit zu suchen. TatsĂ€chlich brauchte ich gar nicht zu suchen. In gewisser Weise hat er mich ausgewĂ€hlt. Mein Traumberuf war schon da. Schon etwas, das ich seit meiner Kindheit jeden Tag tat, ohne ĂŒberhaupt daran zu denken„.

 

Das Paradoxon mit der Passion

Denn hier ist ein weiterer Punkt, der einige Leute möglicherweise sauer machen könnte: Wenn man nach dem suchen muss, wofĂŒr man sich begeistert, dann ist man wahrscheinlich gar nicht mit Begeisterung dabei.

Wenn du fĂŒr etwas voller Leidenschaft bist, dann fĂŒhlt es sich bereits wie ein so tief verwurzelter Teil deines Lebens an, dass du von den Menschen daran erinnert werden musst, dass es nicht normal ist, dass andere Menschen nicht genauso sind.

Dem vorhin erwĂ€hnten Typen ist nie in den Sinn gekommen, dass das Entwerfen eines Logos etwas ist, das den meisten Menschen nicht leicht fĂ€llt und keinen Spaß macht. FĂŒr ihn ist es so selbstverstĂ€ndlich, dass er sich nicht einmal vorstellen kann, dass es anders sein könnte. Und deshalb ist es sicher das, was er wirklich tun sollte.

Ein Kind geht nicht auf einen Spielplatz und sagt sich: „Wie finde ich Spaß?“ Es geht einfach hin und hat Spaß.

Wenn man nach dem suchen muss, was man im Leben genießt, dann wird man nichts genießen.

Und die wirkliche Wahrheit ist, dass du bereits etwas genießt. Du genießt bereits viele Dinge. Du entscheidest dich nur dafĂŒr, sie zu ignorieren.

Dieser Artikel darĂŒber, dass deine Passion bereits in dir ist, ist ursprĂŒnglich hier auf englisch erschienen und wurde von mir ĂŒbersetzt und ĂŒberarbeitet.

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