Wenn du sonntags schon an Montag denkst

Wenn du sonntags schon an Montag denkst

„Oh nein, morgen ist wieder Montag. Wie ich kein Bock habe, morgen zur Arbeit zu gehen. Wieder eine Woche lang denselben Mist machen, den ich so hasse. Oh, wenn ich doch schon in Rente wäre“… Kommt dir so ein Monolog bekannt vor? Viele Menschen denken am Sonntag bereits an den bevorstehenden Montag. Ich persönlich kenne dieses mulmige Gefühl in der Magengegend ziemlich gut. Das Wochenende ist viel zu schnell vorbei und der Arbeitsalltag steht wieder an.

 

Warum ist das Wochenende so kurz?


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Genau um dieses Gefühl am Sonntag geht es in diesem Blogartikel. Ich finde es nämlich sehr schade, sich so die Stimmung zu verderben. Viele Berufstätige beginnen den Start in die Woche und denken bereits an den Freitag. Für sie bedeutet nur das Wochenende wirkliches Leben.

Anders ausgedrückt ist die Arbeitswoche nur eine Existenzsicherung. Hier wird das Geld verdient, das man fürs Leben braucht. Und der Rest wird dann für Aktivitäten am Wochenende ausgegeben. Also die Leute gehen zur Arbeit und leisten oftmals nur Dienst nach Vorschrift. Freitagnachmittags sind sie dann froh, raus aus dem Laden zu sein und das Leben genießen zu können.
Die Woche über gibt’s tolle Bildchen in den Social Media, welche die Sehnsucht nach dem Wochenende proklamieren.

Mal ganz ehrlich: Wir können doch so was von dankbar und froh sein, dass wir in der heutigen Zeit in Deutschland leben. Früher haben die Menschen von früh bis spät gearbeitet. Auch jetzt ist es in anderen Ländern noch so.

Und dass wir 2 volle Tage in der Woche frei haben ist keine Selbstverständlichkeit. In anderen Ländern oder zu früheren Zeiten arbeitet man auch am Samstag. Stell dir das mal vor, du hast nur den Sonntag frei, also einen Tag in der Woche. Also, das ist schon mal wirklich ein Grund zur Dankbarkeit, dass wir so viel Freizeit haben.

 

Hast du innerlich gekündigt?

Es gibt eine Statistik, dass etwa jeder fünfte Arbeitnehmer innerlich gekündigt hat. Ihnen gefällt der Job nicht und machen das eigentlich nur des Geldes wegen. Sie leben von Wochenende zu Wochenende oder von Urlaub zu Urlaub. Der Job ist nur eine Pflicht, die es eben zu erfüllen gilt.

Hey Leute, das ist doch nicht normal! Oder doch, leider ist es ein Normalzustand bei vielen. Aber ist unser Leben nicht viel mehr wert, als uns von der Arbeit runterziehen zu lassen? Das Arbeiten gehört doch genauso zum Leben.

Jetzt sagst du vielleicht: „Ja super, Dennis. Du hast einen tollen Job. Aber ich? Ich mache hier so einen Mist den lieben ganzen Tag lang“. Vielleicht hast du einen körperlich anstrengenden Job oder eine Arbeit, die dich sehr belastet. Oder irgendeine Arbeit, wo es wirklich extrem übel zugeht. Doch hier gibt’s einen Weg, uns trotzdem den Sonntag nicht damit zu versauen.

 

Chance für persönliches Wachstum

Du kannst deinen momentanen Job als einen herausfordernden Lebensabschnitt sehen, der dich persönlich wachsen lässt oder wo du dich fachlich weiterbildest. Oft sind es ja die schweren Zeiten in unserem Leben, die uns extrem wachsen lassen. Wir stehen vor Herausforderungen. Erst dadurch sind wir in der Lage, zu wachsen.

Ein Muskel wächst erst, wenn er belastet wird und Anstrengung erlebt. Also sehe deinen blöden Job doch mal als Chance, aus einem Rohdiamanten ein kostbares Schmuckstück zu werden. In deinem Job kannst du dich schleifen lassen, um etwas Größeres zu werden.

 

Deine Vision hilft dir durchzuhalten

Vor allen Dingen, mache dir deine Vision klar. Dies ist ja mein Steckenpferd, die Lebensvision. Ich möchte Menschen zu einem Leben mit Sinn inspirieren. Hast du eine klare Vision, die du verfolgst? Das hilft dir weiter, unangenehme Situationen zu überstehen. Eben auch einen unangenehmen Job, wenn er dir hilft, die Vision zu verwirklichen.

Deshalb: Habe nicht den unliebsamen Job im Fokus, sondern halte dir vielmehr vor Augen, was du erreichen möchtest. Der Wanderer, der sein Ziel auf dem Gipfel fokussiert, geht auch durch steile Wege. Denn er weiß, dass dies nötig ist auf dem Weg zum Gipfel.

Ich habe in einem anderen Artikel über die drei Steinhauer gesprochen, die alle den gleichen Job machen. Der eine nörgelt nur über seinen blöden Job, der andere tut es der Pflicht wegen. Doch der letzte brennt für seinen Job, da er das Gesamtbild vor Augen hat. Er weiß, dass er dazu beiträgt, eine Kathedrale zu bauen. Er erkennt den Sinn hinter seinem tun.

Dies ist auch ein Aufruf an alle Arbeitgeber, die diesen Blog lesen. Hast du selber Angestellte oder führst du ein Team? Zu einem guten Leader zählt, eine klare Vision zu haben und die Mannschaft dafür zu begeistern. Es ist ein Führungsskill, wenn man die eigenen Mitarbeiter anstecken kann für die Unternehmensvision und diese dann völlig dahinterstehen.

 

Wechsle deinen Job – und deinen Blickwinkel

Hey, und noch was ganz anderes: Wenn dir dein Job so gar nicht gefällt, steht es dir frei, einen besseren zu suchen. Wir leben in einer Zeit, in der es einfach ist, ein Business zu starten. Gründe ein Unternehmen zu einem Thema, worin du gut bist und das dir Spaß macht.

Es gibt im Internet viele Möglichkeiten, sich was aufzubauen. Bilde dich außerdem weiter und investiere in deine persönliche Entwicklung. Du musst nicht so bleiben, wie du bist, und du musst nicht in deinem jetzigen Job bleiben, wenn du nicht willst.

Aber bedenke, wenn du den Job wechseln möchtest: Das Gras ist auf der fremden Wiese immer grüner als auf der eigenen. Du siehst jetzt mehr das negative in deinem jetzigen Job. Und die positiven Dinge an dem anderen Job. Doch das ist oft ein Trugschluss im Leben. Sei es beim Job, bei der Partnerschaft, dem Umfeld.

Man sieht wirklich leider mehr das negative im derzeitigen Umstand. Gleichzeitig schaut man mit einer rosaroten Brille auf anderes und denkt, dann wird alles besser.

Also, verändere einmal deine Sichtweise und deine Perspektiven auf die Umstände. Vielleicht liegt das Problem ja gar nicht an dem Job, sondern an deinem Blick auf ihn. Versuche dir die positiven Dinge klar zu machen.

Wofür bist du dankbar in deinem Beruf? Hast du tolle Kollegen, ein gutes Gehalt, angenehme Arbeitszeiten? Vielleicht auch Kleinigkeiten wie eine mega Kaffeemaschine oder einen schönen Ausblick aus dem Fenster. Verändere deinen Blickwinkel.

 

Genieße den Sonntag und jammere nicht

Anstatt sich den Sonntag zu versauen durch negative Gedanken an den Montag, genieße doch den freien Tag. Lebe im Hier und Jetzt. Höre auf, an die Zukunft zu denken, sondern lebe im Moment. Verbringe deine Zeit sinnvoll. Sei es mit tollen Leuten, einem guten Buch oder an der Natur. Mache die Dinge, die gut sind und dich erbauen.

Ganz wichtig: Höre auf, zu jammern! Es kann sein, dass du die Gedanken an den Montag nur in dir innerlich trägst. Ganz schlimm wird es, wenn du sie noch anderen Menschen vorjammerst. Wenn du ihnen vorheulst, wie du kein Bock auf die Arbeit hast.

Es mag Menschen geben, die darauf eingehen und mitjammern. Das ist dann so eine Jammer-Gesellschaft, die aber überhaupt nicht gut tut. Aus solchen Kreisen solltest du dich schleunigst befreien. Suche dir ein positives Umfeld mit optimistischen Menschen. Dazu ist es aber auch wichtig, dass du selber einer bist. Ein Optimist, der Freude in sich trägt. Und nicht ein Jammerer, der andere runterzieht durch solche negativen Gespräche.

Sei kein Energiesauger, sondern eine Energiequelle für andere Menschen. Dass die Menschen in deinem Umfeld sich besser fühlen, nachdem sie mit dir zusammen waren. Und nicht schlechter.

 

Diamanten InspirationenDenkst du am Sonntag schon an Montag?

Musst du am Sonntag immer schon an Montag denken? Hast du dieses eklige Gefühl in dir, wenn du an die Arbeit denkst? Das tut mir wirklich leid. Doch es muss nicht so bleiben. Ich habe dir in diesem Artikel Möglichkeiten vorgestellt, was du ändern kannst. Mache dir Gedanken darüber. Denn es ist so schade, sein Leben zu verplempern, wenn man keinen Sinn in seiner Arbeit sieht und keinen Spaß daran hat.

Eine kleine Anmerkung: Ich habe in diesem Artikel andauernd von der Arbeit gesprochen. Doch ich spreche genauso alle Schüler und Studenten an, die zur Schule oder Uni gehen. Da ist es ja genauso, dass man oft kein Bock hat. Doch meine Tipps gelten für diese Personen natürlich auch.

Also, hier noch einmal in Kurzform:

  • Sehe deine Arbeit als Chance auf persönliches Wachstum
  • Habe eine Vision, die dir hilft, durchzuhalten
  • Wechsle deinen Job
  • Ändere deinen Blickwinkel
  • Lebe im Heute und genieße den Sonntag
  • Hör auf zu jammern!

 

Kennst du Menschen, denen es so ergeht – Menschen, die sonntags bereits an Montag denken müssen wegen der Arbeit? Tue diesen Menschen einen Gefallen und leite ihnen diesen Artikel weiter. Und du selbst, setze die Anregungen um. Es wird dir echt weiterhelfen. Auf bald, dein Dennis.

 

 

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Wenn du sonntags schon an Montag denkst
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Wenn du sonntags schon an Montag denkst
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Morgen wieder arbeiten. Keine Lust. Denkst du am Sonntag auch an Montag? Du brauchst dir die Stimmung nicht zu verderben durch diese Tipps.
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Dennis Streichert
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