Voll motiviert! – Die treibende Kraft hinter deinem Handeln

Voll motiviert! – Die treibende Kraft hinter deinem Handeln

Es gibt Menschen, die sind Miesepeter, und andere wiederum richtige Energiekanonen. Diese sprĂŒhen förmlich von Energie und sind sowas von voll motiviert! Doch was ist Motivation und wie kann man sie nĂ€her beleuchten?

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Was ist Motivation?

 

Motivation ist der Zustand, der dich antreibt zu einer bestimmten Leistung. Die Motivation ist das, was dich dazu bewegt, etwas zu tun oder auch etwas zu unterlassen.

Anders gesagt: Die Motivation ist die Triebkraft oder die BeweggrĂŒnde fĂŒr dein Handeln. Viele von euch werden’s schon mal gehört haben, man kann Motivation in extrinsische und intrinsische Motivation unterscheiden.

Was unterscheidet extrinsische und intrinsische Motivation?

Extrinsische Motivation

Extrinsisch ist dabei alles, was von außen kommt. Also das kann das Gehalt am Ende des Monats sein, der Jahresurlaub oder gewisse andere Belohnungen.

Kinder werden z.B. oft dadurch voll motiviert, dass man ihnen SĂŒĂŸigkeiten als Belohnung fĂŒr irgendwas gibt.

Extrinsische Motivation kann aber auch negativ behaftet sein. Der Druck vom Chef, der immer meckert und mehr von einem verlangt.

Oder der stĂ€ndige Vergleich mit anderen: „Oh, der Nachbar hat ein neues Auto, das teurer ist als meins. Das geht wohl gar nicht. Schatz, wir mĂŒssen uns ein neues Auto holen, der Herr MĂŒller hat nĂ€mlich jetzt ein besseres als wir“.

Solche Ă€ußeren Dinge können uns motivieren und anspornen, etwa mehr Leistung zu bringen auf der Arbeit.

 

Intrinsische Motivation

Dann gibt es die intrinsische Motivation, die uns von innen heraus antreibt. Die BeweggrĂŒnde fĂŒr unser Handeln liegen nun nicht mehr im Äußeren, sondern in uns selbst.

Das kann der Spaß an der Freude sein, wenn wir unsere Arbeit verrichten. Sie macht einfach echt Bock und man hat Lust, was zu reißen.

Man erkennt die Sinnhaftigkeit an der Arbeit und weiß, fĂŒr was das gut ist.

 

Boa, kennt ihr das? Man hat eine Aufgabe, aber weiß nicht, ob das fĂŒr irgendwen auf der Welt ĂŒberhaupt was bringt.

Ich habe mal von Leuten gehört, die den ganzen Tag PowerPoint-PrÀsentationen designen mussten, die sich am Ende sowieso niemand angeschaut hat. Da hat man wirklich keinen Bock, dran zu arbeiten.

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Doch wenn du weißt, dass deine Arbeit einen gewissen Zweck erfĂŒllt, dann treibt es uns an. Wenn du das große Gesamtbild erkennst und weißt, dass andere davon positiv profitieren.

Dies motiviert uns innerlich, uns mehr MĂŒhe zu geben.

 

„Ich baue eine Kathedrale“

 

Da gibt’s auch eine ganz tolle Geschichte: Im tiefsten Mittelalter macht ein Mann seine ĂŒbliche Route. Er liebt es, spazieren zu gehen.

Und immer wieder kommt er an einem großen Platz vorbei. Von weitem hört man schon das HĂ€mmern.

Sobald er nĂ€herkommt, sieht er, wie viele Leute da mit ihrem Hammer rumschlagen. „Hmm“, denkt sich der Mann, „wat machen die hier eigentlich“?

Er geht rĂŒber zu einem der Arbeiter, spricht ihn an und fragt: „Was machst du hier?“ Der Arbeiter guckt ihn schrĂ€g an und sagt: „Siehst du nicht, Alter, ich behaue hier einen blöden Stein“.

„Okay
“ denkt sich der SpaziergĂ€nger, „nicht schlecht, dann viel Spaß noch“.
„Das war ja wohl Griesgram“…

 

Er gibt sich mit dieser patzigen Antwort nicht zufrieden, wendet sich einem anderen Arbeiter zu und fragt ihn nochmal: „Echt interessant, was ihr hier so treibt, doch erzĂ€hl mal, was soll das Ganze?“

Der Arbeiter guckt freundlich und sagt, „Na hör mal, ich baue ein Fenster aus diesen Steinen“. „Wow, toll, viel Erfolg weiterhin!“.

Na wunderbar, der SpaziergÀnger ist zufrieden und macht sich weiter auf den Weg. Er will gerade wieder aufbrechen, da sieht er jemanden.

Da ist ein Arbeiter, der ist so ganz anders als die anderen. In seinen Augen sieht man ein gewisses Leuchten.

Der Arbeiter ist voll motiviert!

Die HammerschlÀge scheinen leichter von der Hand zu gehen. Man merkt, dieser Arbeiter geht völlig in seiner TÀtigkeit auf.

Dieses besondere Auftreten ĂŒbt eine gewisse Anziehungskraft auf den SpaziergĂ€nger aus und er entscheidet, zuletzt noch kurz mit diesem dritten Arbeiter zu schnacken.

Er geht rĂŒber.

„Moin, wie lĂ€uft das Leben, was machste hier?“.

Die Antwort dieses Arbeiters ist krass: „Ich baue eine Kathedrale. Mit jedem Stein, den ich hier behaue, wird unsere Kathedrale mehr Form annehmen.
Und irgendwann, ja irgendwann wird sie stehen und wir alle werden begeistert sein. Mit diesem Stein, den ich behaue, wird die Kathedrale fertigwerden“.

 

Der erste Arbeiter war so ein richtiger Nörgler, der seinen Job halbherzig gemacht hat. Er war jeden Abend froh, endlich den Hammer an den Nagel zu hÀngen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Tobias Beck wĂŒrde ihn als „Bewohner“ bezeichnen. Der zweite war extrinsisch motiviert. Er bekommt ein ausreichendes Gehalt und deshalb macht er einen guten Job.

Doch der dritte, der war aus dem inneren heraus voll motiviert. Er hatte diese intrinsische Antriebskraft, die ihn so beflĂŒgelt hat.

BĂŒchlein von mir:
BĂŒchlein von mir:
BĂŒchlein von mir:

FĂŒr ihn war das Gehalt am Ende des Monats nicht alles.

Sondern der Einfluss, den er damit auf die Gesellschaft haben konnte, war seine Motivation. Das Positive, das er am Ende hinterlassen konnte.

 

 

Vision als intrinsische Motivation

 

Die intrinsische Motivation hat viel mit der Vision zu tun.

Es ist die „Warum“-Kraft, die uns innerlich motiviert. Also die Frage, warum wir etwas machen. Was ist im Inneren des Herzens der wirkliche Grund und Antrieb dafĂŒr.

Das ist die Vision, die wir verfolgen. Die Leidenschaft.

Und das ist so viel mehr als nur ein gutes Gehalt. Die Vision verleiht dir die Power, Dinge zu starten und in Angriff zu nehmen.

Vor allen Dingen aber ist die Vision das, was dich durchhalten lÀsst. Klar, der erste Schritt muss gemacht werden. Aber das ist nicht alles.

Weitermachen, dranbleiben, das schafft man langfristig nur mit der intrinsischen Motivation. Mit der Vision, die uns antreibt.

Ein Beispiel von mir: Wenn ich nur extrinsisch motiviert wÀre, diesen Blog zu betreiben, wÀre ich abhÀngig von Besucher-Zahlen. Oder der Resonanz von euch Lesern.

Doch meine intrinsische Motivation ist es ebenso, die mich dranbleiben lÀsst. Meine Vision, die ich mit dem Blog verfolge. Es ist mit Arbeit verbunden, ja.

Doch ich weiß, dass der Content gut ist und dass er euch Lesern hilft (das hoffe ich zumindest ). Dieser Content hilft euch dabei, ein Leben mit Sinn zu fĂŒhren und soll euch inspirieren dazu, eure eigene Vision zu finden und auszuleben.

 

 

Weg-von- vs. Hin-zu-Motivation

 

Das Thema dieses Blog-Artikels ist Motivation, „voll motiviert“. Ich möchte noch dieses Thema aus einer anderen Perspektive beleuchten.

Dies ist jetzt ein kleiner Cut zu dem bisherigen. Bis jetzt hast du ĂŒber die extrinsische und die intrinsische Motivation gelesen.

Jetzt soll es um eine weitere Ebene gehen. NĂ€mlich die „Weg-von“- und die „Hin-zu-Motivation“. Als Menschen haben wir zwei Arten der Motivation: Schmerzen vermeiden oder Freude erlangen.

Also weg von den Schmerzen und dem Negativen. Oder hin zu der Freude, dem Positiven.

Man kann da auch ganz plakativ sagen: „Zuckerbrot und Peitsche„.

 

Weg-von-Motivation ist zum Beispiel ein stressiger Job, der uns nur auslaugt. Wenig Zeit fĂŒr die Familie oder stĂ€ndige Geldprobleme sind alles Schmerzen, die uns voll motivieren, etwas zu Ă€ndern.

Diese Dinge treiben uns an, denn wir wollen raus aus dem Schmerz, dem Problem.

Ein kranker und „sehr gut gefĂŒllter“ Körper kann zum Beispiel eine Weg-von-Motivation sein, um mit dem Sport anzufangen.

Eine Hin-zu-Motivation wÀre hier im Gegensatz die Aussicht, noch leistungsfÀhiger, fitter und positiver zu werden.

Womöglich auch das Ziel, einen Wettkampf zu gewinnen. Eine Hin-zu-Motivation ist geprĂ€gt von Zielen, WĂŒnschen und TrĂ€umen.

Wohingegen bei der Weg-von-Motivation die Probleme im Vordergrund stehen.

Bei der Hin-zu-Motivation hast du etwas Schönes in Ausblick, auf was du hinarbeitest. Du bist dir sicher, es irgendwann zu erreichen.

 

Voll motiviert

Nebenbei wohlgemerkt, wenn ich hier von Weg-von und Hin-Zu-Motivation spreche, ist das auch sehr gut im Verkauf oder Vertrieb nutzbar.

Wenn du erkennst, was die Motivation oder die Antriebspunkte von deinem Kunden sind, dann kannst du ihm perfekt auf dieser Ebene begegnen und ihm den Nutzen darlegen.

Entweder zeigst um die Lösung fĂŒr seinen Schmerz, fĂŒr sein Problem auf. Oder du hilfst ihm, seine Vision zu verwirklichen.

 

Mache dir Gedanken dazu, was deine Motivation ist. Bist du extrinsisch von Ă€ußeren Sachen motiviert oder intrinsisch durch deine Vision? Ist deine Antriebskraft eher die Weg-von- oder die Hin-zu-Motivation?

 

Ich hoffe, ich konnte euch motivieren, euch mit dem Thema Motivation auseinanderzusetzen. Hinterlasse gerne einen Kommentar, und: Bleib voll motiviert!

 

 

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