Morgenroutine – so starte ich in den Tag

Morgenroutine – so starte ich in den Tag

Routinen im Alltag geben einen gewissen Halt. Gerade eine Morgenroutine ist ein wertvolles Instrument, um erfolgreich durch den Tag zu gehen. Diesen Beitrag habe ich im Rahmen der Blogparade „Was ist deine Morgenroutine?“ verfasst.

 

 

Warum ist eine Morgenroutine wichtig?

 

Von Steve Jobs oder Mark Zuckerberg hat man gehört, dass sie morgens keine Energie verschwenden, um über ihre Kleidung nachzudenken. Sie haben einfach dasselbe Outfit in zig-facher Ausfertigung. Dieses ziehen sie morgens an und können sich auf andere Dinge konzentrieren.

 

Befragt man erfolgreiche Menschen darüber, wie sie ihren Alltag verbringen, ist eine Morgenroutine mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Bestandteil ihres Tages. Dies ist mir aufgefallen, seitdem ich angefangen habe, mich mit den Themen Erfolg und Business zu beschäftigen.

 

Für euch, die Leser meines Blogs, ist ein Leben mit Sinn von Bedeutung. Mein Blog richtet sich ja an die Menschen, die mehr vom Leben möchten. Die eine Vision im Leben haben bzw. auf der Suche sind, eine zu finden. Wenn ihr die richtigen Dinge in eure Routine mit aufnehmt, könnt ihr allein dadurch täglich eurer Vision näherkommen.

 

Beschäftigt man sich mit dem Biohacking, begegnet dir das Thema Morgenroutine mit Sicherheit. Wenn es darum geht, das eigene Leben zu optimieren, sind die Biohacker schnell dabei, eine Morgenroutine zu etablieren. Sie haben erkannt, dass darin ein Geheimnis für mehr Fokus, eine höhere Leistungsfähigkeit und Power ist.

 

Okay, ich hoffe, dir hat dieser Einstieg ein Verständnis gegeben, weshalb eine Morgenroutine so wichtig ist. Jetzt beschreibe ich einfach mal meine Morgenroutine. Hier geht es vor allem von Montag bis Freitag. Am Wochenende bin ich etwas lockerer, was einige Punkte davon angeht.

 

Wie ist meine Morgenroutine?

 

5:00

Mein Ziel ist es, gegen 5 Uhr aufzustehen. Durch die flexiblen Arbeitszeiten bin ich jedoch nicht an eine feste Uhrzeit gebunden. Deshalb baue mir einen Rahmen von einer halben Stunde ein. Dies bedeutet, ich kann zwischen 4:45 und 5:15 Uhr aufstehen. Ich verwende eine App, die für diese halbe Stunde den besten Zeitpunkt zum Aufwachen herausfindet.

 

Nun, 5:00 Uhr gelingt nicht immer. Manchmal ist der Abend zu spät geworden. Dann erlaube ich mir, auch mal gegen 5:30 oder sogar 6:00 Uhr aufzustehen. Dann verschiebt sich meine Morgenroutine eben nach hinten.

 

Entweder stehe ich direkt nach dem Weckerklingeln auf oder gönne mir wenige Minuten „Schlummermodus“. Von mehrmals und lange zu „schlummern“ halte ich nichts. Ein paar Minuten finde ich in Ordnung, um richtig wach zu werden.

 

Ich stehe jetzt auf und gehe ins Bad. Hier sind nun Zähneputzen usw. zu erledigen. Eben das, um sich frisch zu machen. Duschen tue ich etwas später.

 

5:20

Jetzt bin ich frisch und mache mich an die Arbeit. In den frühen Morgenstunden hat man viel geistige Frische und ist in der Lage, viel zu schaffen. Nicht umsonst heißt das Sprichwort „Morgenstund‘ hat Gold im Mund“ . Ja tatsächlich, ich bin ein Lerchentyp. Morgens komme ich gut aus dem Bett und habe viel Power. Wohingegen abends die Puste ausgeht und ich müde werde.

 

Hier nehme ich mir einen Punkt meiner To-Do-Liste für den heutigen Tag vor. Diesen Artikel schreibe ich z.B. auch gerade im Rahmen meiner Morgenroutine.

 

6:20

Mal angenommen, ich habe eine Stunde durchgehustlet, benötige ich jetzt eine Pause. Hier passt nun gut mein schnelles Sportprogramm rein. Ich mache morgens 30 Liegestütze, 30 Kniebeugen, 20 Sit-Ups und 1 Minute Planking. Dieses kurze Trainingsprogramm ist bestimmt nicht so intensiv wie das HIIT, doch kontinuierlich durchgeführt werde ich langfristig Fortschritte erleben.

 

Wohlangemerkt ist dieser kurze Sport nicht ausreichend. Deshalb treibe ich noch mehr Sport, das jedoch nicht zur Morgenroutine gehört.

 

Während ich nun morgens kurz trainiere, höre ich mir einen der vielen abonnierten Podcasts. Hier bilde ich mich schon morgens weiter zu Themen Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung, Business und viel mehr. Ich erhalte durch Podcasts Inspirationen und werde motiviert.

Diamanten Inspirationen

 

6:30

Jetzt heißt es, unter die Dusche zu gehen. Dies ist eine kleine Wellness-Einheit, die ich genieße. Obwohl viele das Kaltduschen empfehlen und es auch eine bewährte Methode des Biohackings ist, kann ich mich dazu noch nicht durchringen. Ich genieße lieber das warme Wasser und entspanne mich dabei.

 

6:45

Kleiderschrank auf und nachschauen, was ich heute tragen möchte. Ich liebe es, zu variieren. Deshalb kommt für mich (derzeit) nicht infrage, dasselbe Outfit mehrfach zu kaufen und einfach dieses immer wieder tragen. Lieber ziehe ich jeden Tag was anderes an, das Oberteil am besten in einer anderen Farbe als gestern.

 

6:50

Der Tag ist inzwischen angebrochen und ich habe einiges geschafft. Nun kommt der Teil der Morgenroutine, der mir am wichtigsten ist. Diesen praktiziere ich schon seit unzähligen Jahren. Hier nehme ich mir Zeit für Gott. Ich bin ein gläubiger Mensch und pflege eine intensive Beziehung zu Jesus. Das mag sich für dich seltsam anhören. Doch ist es eine Beziehung wie zu einem Freund, ganz natürlich. Dies mache ich auf zweierlei Art: Ich lese die Bibel und bete.

 

In frommen Kreisen nennt man dies „stille Zeit“. Eine Zeit, in der man ungestört mit Gott verbringt. Ich spüre seine Gegenwart, erhalte meine Kraft von ihm und bekomme außerdem Weisheit, um die Herausforderungen des Tages zu bewältigen.

 

7:20

Frühstück. Frühstück? Für mich nicht Ich habe seit Anfang des Jahres eine Alternative für mich entdeckt. Den Bulletproof Coffee, auch ein großer Bestandteil des Biohackings. Okay, ich verzichte nicht immer auf’s Frühstück. Wenn ich bei meinen Eltern bin oder im Hotel, da frühstücke ich ausgiebig.

 

Doch zuhause und von Montag bis Freitag bereite ich mir einen meinen Bulletproof Coffee zu. Also ein Kaffee mit Butter und MCT-Öl. Hört sich erstmal unappetitlich an. Doch habe ich mich sehr an den Geschmack gewöhnt und mag diesen Kaffee. Er hält mich mehr oder weniger satt bis zum Mittag, gibt mir Power und hilft beim Abnehmen.

 

7:25

Der Kaffee ist zubereitet und ich kann mich auf meinen Sessel zurückziehen. Die meisten erfolgreichen Menschen empfehlen das Lesen. Deshalb möchte ich 1 Buch pro Woche lesen. Auf den Tag verteilt, 40 Seiten.

 

Mit dem Buch im Sessel genieße ich den Kaffee und vertiefe mich in den Inhalt. Das Lesen entspannt mich, bildet mich weiter und inspiriert. Ganz ähnlich wie die erwähnten Podcasts, doch eben auf andere Art.

 

8:00

Nun bin ich in den Tag gestartet und kann zur Arbeit aufbrechen. Natürlich läuft meine Morgenroutine nicht immer genauso ab. Ich variiere die Reihenfolge oder die Dauer. Doch im groben sind das die Dinge, die ich morgens verrichte.

 

Die Morgenroutine in dieser Form habe ich erst seit Beginn dieses Jahres etabliert. Früher habe ich den Fokus auf die Punkte Stille Zeit, Sich frisch machen und Frühstück beschränkt. Ich konnte mir nie vorstellen, so früh aufzustehen. Doch stehen viele erfolgreiche Menschen nicht später als 6 Uhr auf. Morgens kann man einfach so viel erledigen.

 

Wie sieht deine Morgenroutine aus? Erzähle es gerne in den Kommentaren oder in einem privaten Austausch über Facebook etc.

 

 

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