Schulsystem Deutschland Kritik aus christlicher Sicht

Schulsystem Deutschland Kritik aus christlicher Sicht

Das BuchWas lernen unsere Kinder?“* gibt wichtige Hinweise an christliche Erzieher bzw. Eltern über die Einflüsse und Lehren an den Schulen unserer Kinder und wie wir ihnen begegnen sollten. Nachfolgend gebe ich wichtige Erkenntnisse wieder, die ich aus dem Buch erhalten habe zum Thema „Schulsystem Deutschland Kritik aus christlicher Sicht“. Dies erfolgt anhand von einigen interessanten Fragen, die ich beantworte.

 

Warum ist es für uns, als Mitarbeiter in der Gemeinde von so großer Wichtigkeit zu wissen, welchen Einflüssen und Lehren unsere Kinder in den Schulen ausgesetzt sind?

In welcher Welt leben wir?

Wir leben in einem Territorium, in dem der christliche Glaube viel Widerstand erfährt. So wie damals das Volk Israel in Ägypten unterdrückt wurde, befinden wir uns als Christen auf einem nicht-christlichen bzw. sogar feindlichen Gebiet.

Die Welt sieht in Christen fundamentalistische, geradezu radikale Menschen, die als intolerant und altmodisch gelten und eine Gefahr der Gesellschaft darstellen könnten.

Als Christen müssen wir wissen, dass die Welt unsere Kinder vor „Fundamentalismus“ schützen und hin zu gefährlicher Selbstverwirklichung und fehlgeleiteter Toleranz erziehen möchte.

 

Probleme an unseren Schulen

Als christliche Erzieher oder Eltern ist es wichtig, von den Problemen an den Schulen und den vermittelten Praktiken Bescheid zu wissen. So können wir unsere Kindern viel besser verstehen und ihnen weiseren Rat und Hilfestellung bieten.

Folgende Probleme zeigen sich heute an unseren Schulen:

  1. Gewalt: Kinder prügeln sich gegenseitig, mobben Schwächere und gehen sogar handgreiflich gegen Lehrer vor. Christliche Kinder können durch ihre „Andersartigkeit“ auffallen und Opfer von Mobbing werden.
  2. Drogen: Zigaretten, Alkohol und Rauschmittel nehmen an Schulen überhand. Christlichen Kindern droht schon früh Bekanntschaft damit zu machen, Gefallen daran zu finden und letztendlich abhängig zu werden.
  3. Medien: Kinder erhalten immer früher Zugang zu Internet, Sozialen Medien, Games und Fernsehen. Sie sind nicht reif genug, um vernünftig damit umzugehen. Sie verbringen viel unnütze Zeit damit und versündigen sich durch schlechte Dinge.
  4. Leistungsverlust: Tugenden wie Disziplin verlieren an Wert. Kinder bringen schlechtere Leistungen an den Schulen im Vergleich zu früher.

Wie sollten wir nun mit diesen Problemen umgehen? Mit unseren Kindern drüber reden, ihnen biblische Prinzipien vermitteln und selbst ein gutes Vorbild sein.

 

Gegenteilige Weltanschauungen

Während wir als Christen nach Gottes Prinzipien leben möchten, versucht die Gesellschaft, gerade diese Prinzipien durch weltliche zu ersetzen. Die Schulen versuchen, ob bewusst oder unbewusst, die Kinder zu manipulieren und ihre Weltanschauungen einzufiltrieren. Durch esoterische Methoden wie Phantasiereisen und Meditation versuchen sie, die Kinder zu beruhigen, und setzen sie dadurch Gefahren aus, die sich durch die Finsternis ergeben.

Die Kinder stehen in einem Konflikt: Glauben sie uns mehr oder der Schule?

Deshalb ist es von großer Wichtigkeit, ein Vertrauensverhältnis zu den Kindern aufzubauen, damit sie uns mehr glauben als den Lehrern und Schülern in der Schule. Intensives Beten und Fasten für die Kinder ist wichtig, damit sie sich nach Gottes Wahrheit sehnen und der Herr Jesus ihnen geistliche Augen gibt. Die Kinder sollen offen genug sein, um gerne mit uns über ihren Schulalltag zu sprechen. Wir müssen um Gottes Gnade bitten, dass er an den Herzen der Kinder arbeitet und sie schützt.

Es gilt, den Kindern das Wesen Gottes zu vermitteln, damit sie Jesus lieb gewinnen und verstehen, dass die Werte, Normen und Prinzipien aus der Bibel gut und nützlich sind.

In einer Welt, in der die Kinder bewusst ungöttlichen Ideologien ausgesetzt sind, müssen wir Erzieher und Eltern gegenhalten. Wir sollten christliche Konferenzen einberufen, um biblische Erziehungsprinzipien zu erlernen, ein festes Fundament zu legen und auch um uns mit anderen Christen austauschen zu können.

 

Welche Aussagen dieses Buches haben für meine Schulsystem Deutschland Kritik eine große Bedeutung bekommen und sind mir sehr wichtig geworden?

Mangelnde Orientierung

In einer vielseitigen Gesellschaft, in der (angeblich) Meinungsfreiheit herrscht, fehlt an Schulen eine klare Marschrichtung. Die Kinder gewöhnen sich daran, nach der Pfeife der einzelnen Lehrer zu tanzen, um gute Noten zu erhalten. Es fehlt an einer gesamtheitlichen Strategie, Werte und Normen.
Die Kinder orientieren sich nicht nach höheren, biblischen Prinzipien. Das Kind sucht mehr danach, den Menschen zu gefallen als Gott.

 

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Vermischung von christlichen und weltlichen Werten

Überrascht hat mich, dass in den Schulgesetzen (Bsp. NRW oder Sachsen) die Christenheit noch Anklang findet. Leider ist dies nur auf dem Papier so. In der Realität wird die Gesellschaft und mit ihr auch die Schulen immer gottloser. Sünde wird mehr und mehr toleriert oder sogar gefördert.

So finden sich in den Schulgesetzen im selben Zuge auch Bewegungen wieder, die der Christenheit teils widersprechen (Humanismus, Aufklärung, Emanzipation). Hier müssen wir aufpassen, dass wir nicht den Sauerteig in unser Denken einlassen, sondern uns klar abgrenzen von jedem unbiblischen, widergöttlichen Gedankengut, und am Schulsystem Deutschland Kritik in gesundem Maße üben.

In unserem Schulsystem werden Schüler drauf getrimmt, gute Noten zu bringen. Das Motiv, weshalb unsere Kinder gute Noten erlangen sollten, ist entscheidend: Es geht nicht darum, dass die Kinder später einen hochbezahlten Job kriegen. Sondern die Kinder müssen fleißig in der Schule sein, um dadurch Gott zu verherrlichen. Das Kind soll lernen, nicht faul zu sein, sondern ein treuer Arbeiter, und das fängt schon in der Schule und den Hausarbeiten an.

 

Auflehnung und Rebellion

Die Kinder lernen in der Schule, dass Autoritäten schlecht sind. Das widerspricht jedoch Gottes Wort. Hier müssen wir unsere Kinder zur Unterordnung erziehen, damit sie bewahrt bleiben vor einem rebellischen, auflehnenden Charakter. Als Erzieher/Eltern müssen wir ein richtiges Verständnis von Freiheit haben und dies unseren Kindern vermitteln.

Sehr spannend finde ich, dass Pubertät (eine Phase des rebellischem Auflehnens) gar nicht natürlich ist, sondern hauptsächlich in unserer Kultur vorkommt. Die Bibel und andere Kulturen kennen so etwas nicht. Dies liegt daran, dass die Teenies nicht genug Verantwortung aufgetragen bekommen.

Wenn wir ihnen Pflichten und Aufgaben auferlegen, werden die Symptome einer Pubertät abgemildert. Junge Menschen werden sehr viel reifer, verantwortungsbewusster und vernünftiger, wenn man ihnen früh Dienste und Tätigkeiten anvertraut, durch die sie in der Familie oder Gesellschaft mithelfen.

 

Wie können unsere Kinder bewahrt bleiben vor den Gefahren?

Das Beispiel in dem Buch mit dem Schilfkästchen des Mose gefällt mir. Es verdeutlicht, dass wir unter Gebet die Kinder dem Schutz Gottes anbefehlen müssen, um vor der Gewalt der Finsternis und den Machenschaften des Schulsystems bewahrt zu bleiben. Anstatt in dem Strom der Welt („Nil“) zu versinken, kann durch Gebet der Schutz Gottes („Schilfkästchen“) sie umhüllen.

Wichtig im Zusammenhang mit Mose ist auch der Zusammenhalt der Familie. Eine ältere Schwester, die auf ihn aufgepasst. Eine Mutter, die ihn versorgt hat. Der Feind will solchen familiären Schutz zerstören. Hier müssen wir wachsam sein und aktiv an einer harmonischen, heilen Familie arbeiten.

Um die Kinder vor dem Einfluss eines gottlosen Schulsystems zu schützen, bietet das Homeschooling eine interessante Möglichkeit. Wenn man als Eltern gutes fachliches und pädagogisches Verständnis hat und die Zeit mitbringt, sehe ich darin eine gute Alternative. Ich kann mir sogar vorstellen, auszuwandern, um für meine zukünftigen Kinder Homeschooling anbieten zu können.

Christliche Schulen stellen eine weitere Lösung dar, wenn man am Schulsystem Deutschland Kritik übt. Die Kinder haben hier einen geschützteren Rahmen als an „normalen“ staatlichen Schulen. Hier werden andere Inhalte und Werte vermittelt und unchristliche Praktiken vermieden. Zu beachten ist, dass hier leider trotzdem die Kinder und Jugendlichen durch schlechten Einflüssen der Mitschüler hineingezogen werden in einen weltlichen Wandel.

Spannend finde ich die Kombination aus Homeschooling und christlichen Schulen.

 

Alternative Schulen

Kritisch prüfen sollte man alternative Schularten, denn obwohl sie christlich ausschauen, müssen sie nicht unbedingt christlich sein. Hier stets auch das „Kleingedruckte“ beachten und sehen, was wirklich hinter dem Schulsystem und der jeweils einzelnen Schule steckt.

So sind Waldorfschulen esoterisch geprägt mit einem okkulten Hintergrund. Christen sollten auf keinen Fall auf so eine Schule. Milder sind Montessori-Schulen, die gewisse gute Seiten mitbringen. Gefährlich ist hier das Ziel, die Kinder zur Selbstverwirklichung zu erziehen, während die Bibel die Selbstverleugnung lehrt.

Positiv ist mir die Jenaplan-Pädagogik aufgefallen, in der christliche Tugenden, ein guter menschlicher Umgang und bessere Lernumgebung Punkte sind, die für dieses Schulsystem spricht. Sofern ich einmal Kinder haben werde, werde ich prüfen, ob sie vielleicht auf so eine Schule gehen sollten.

 

Schulsystem Deutschland Kritik

Zusammenfassend zu meiner „Schulsystem Deutschland Kritik“ lässt sich sagen, dass wir unsere Kinder nicht einfach preisgeben dürfen dem weltlichen Schulsystem, dass unter der Herrschaft des Feindes steht. Wir müssen uns aktiv darum kümmern, unsere Kinder mit christlichen Werten zu erziehen und intensiv für sie beten.

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