Wie werde ich resilient? Was bedeutet Resilienz?

Wie werde ich resilient? Was bedeutet Resilienz?

FĂŒhlst du dich oft ĂŒberfordert? Dein Leben ist stressig? Dann solltest du dir eine Widerstandskraft aneignen. Genau darauf gebe ich dir eine Antwort: Wie werde ich resilient?

Auf der Arbeit hatten wir einen Halbtags-Workshop zum Thema Resilienz. Ich finde es echt toll, dass sich der Arbeitgeber in immer schnelllebigeren Zeiten fĂŒr die physische und psychische Gesundheit seiner Mitarbeiter interessiert.

Das Seminar hat mir einige gute Impulse gegeben. Da meine Vision ist, die LebensqualitÀt vieler Menschen zu verbessern, möchte ich mit diesem Artikel auch dir helfen. Dass du besser mit Stress und Herausforderungen umgehen kannst und resilient wirst.

Was bedeutet Resilienz

 

Was bedeutet Resilienz?

Doch was heißt das ĂŒberhaupt, Resilienz? Wenn ich die Frage bei Google eingebe, kommt als Antwort:

„Psychische Widerstandskraft; FĂ€higkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende BeeintrĂ€chtigung zu ĂŒberstehen“

😊 BĂŒchlein von mir:
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Diese Definition finde ich gut. Es geht eben darum, dass du eine Widerstandskraft entwickelst. Herausforderungen besser meisterst und mit Problemen besser klarkommst. Und zusÀtzlich sogar daran wÀchst.

Der Seminarleiter hat ein tolles Beispiel mit einem alten Mousepad gebracht. Wenn man ein Papier zerknĂŒllt, behĂ€lt es seine zerknitterte Form. Doch als er das Mousepad zerknĂŒllt und fallen gelassen hat, ist es wieder in seine ursprĂŒngliche Form zurĂŒckgekehrt.

Das verdeutlicht die Resilienz: Du wirst genauso schwierigen UmstĂ€nden ausgesetzt und kurzzeitig an die Grenzen gebracht. Doch gleich darauf fĂ€ngst du dich wieder, nimmst deinen normalen Zustand ein und lĂ€sst dich von dieser Extremsituation nicht bedrĂŒcken.

In dem folgenden Schaubild kannst du die 3 Grundhaltungen und die 4 FĂ€higkeiten erkennen, die einen resilienten Menschen ausmachen:

Also, die die Grundhaltungen sind Optimismus, Akzeptanz und Lösungsorientierung. Die FĂ€higkeiten, um resilient zu werden, sind Beziehungen gestalten, dich selbst zu regulieren, deine Zukunft zu gestalten und Eigenverantwortung zu ĂŒbernehmen.

Wenn du dich fragst: „Wie werde ich resilient“, solltest du den folgenden Abschnitt lesen.

 

Wie werde ich resilient?

Wenn wir die Frage „wie werde ich resilient“ betrachten, hat es viel mit Stressmanagement zu tun. Stress lĂ€sst sich auf mehreren Ebenen begegnen:

  1. Irgendwas verursacht den Stress bei dir
  2. Du beurteilst die Situation
  3. Du verhĂ€ltst und fĂŒhlst dich dementsprechend

 

ZunÀchst einmal kannst du die Stressauslöser versuchen zu eliminieren. Lernen, Nein zu sagen zu noch einem zusÀtzlichen Projekt. Priorisieren und die weniger wichtigen Dinge streichen.

Falls es nicht möglich ist, Stressoren zu vermeiden, kannst du diese Situationen aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Dich nicht von jeder Kleinigkeit aufschrecken lassen. Kritik und angespannten Begegnungen gelassener entgegensehen.

Ändere deine Einstellung. Eine Frage, die du dir stellen kannst:
Wird mich diese Situation noch in einem Jahr belasten? Oder: Wird sie mich noch in einer Stunde belasten?
Nein? Dann soll sie dich auch jetzt nicht belasten und stressen.

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Oder male dir den absoluten Worst Case vor Augen: Was kann im schlimmsten Fall eintreten?
Wenn dich bspw. ein Stau stresst, weil du zu spĂ€t zum Kundentermin kommst: Was kann im schlimmsten Fall eintreten? Am Ende wirst du nach einer womöglichen RĂŒge trotzdem weiterleben, deine Familie behalten und das Leben genießen können.

Und zuletzt kannst du dein Verhalten und deine GefĂŒhle kontrollieren und anders steuern. So baue den Stress ab durch Sport, eine andere ErnĂ€hrung, frische Luft oder guter Musik. Ich persönlich finde Frieden und Ruhe im Gebet. Dadurch fĂŒhle ich mich direkt besser und kann besser mit dem Stress umgehen.

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Um die Frage „wie werde ich resilient“ zu beantworten, können wir auf die einzelnen Grundhaltungen und FĂ€higkeiten in dem vorhin dargestellten Modell schauen.

 

Grundhaltungen: Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung

Arbeite daran, optimistischer durch’s Leben zu gehen. Das Positive zu sehen.

Stelle dir auch in negativen Situationen die Frage: Was ist positiv daran?
Was kannst du tatsÀchlich Gutes aus dieser Situation ziehen? Was kannst du lernen?

Schreibe dir tĂ€glich 3-5 positive Dinge in dein Erfolgsjournal, wofĂŒr du dankbar bist. Dinge, die erfolgreich gelaufen sind. WorĂŒber du dich freust.

Wehre unliebsame Situationen und UmstÀnde nicht ab, wenn du sie sowieso nicht vermeiden oder Àndern kannst. Nehme an, dass du nun darin steckst. Akzeptiere es. Erst so kannst du klar anfangen, dich neu zu orientieren, Lösungen zu suchen und dir vielleicht sogar bessere UmstÀnde zu schaffen als vorher.

Ja, generell: Übe dich darum, nicht wie vom Blitz getroffen auf die Probleme zu schauen, auf die vielen Steine und Brocken auf deinem Weg. Nein, sondern fange an, die Steine aufzusammeln und dir so eine Treppe des Erfolgs zu bauen.

 

FĂ€higkeiten: Beziehungen gestalten, Selbstregulation, Zukunft gestalten, Selbstverantwortung

Schaffe dir ein starkes Umfeld, das dich auffĂ€ngt. Eine Familie und gute Freunde, die dir Halt geben und in schweren Zeiten Trost schenken. Vor allem, fange eine Beziehung zu Jesus an, denn er hat immer ein offenes Ohr fĂŒr dich. Er gibt dir Kraft und Weisheit fĂŒr jede Situation des Lebens.

Lerne, dich selbst besser zu managen. Zeit- und Selbstmanagement ist hier das Stichwort. Mit deiner Arbeitslast besser umzugehen. Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit einzuorden. Lade deine Batterien wieder auf. Ja, achte auf eine gesunde Work-Life Balance.

Fange an, deine Zukunft zu gestalten. Setze dir Ziele, mache dir PlĂ€ne. Kennst du schon deine Berufung? Sie zu erkennen hilft dir, WiderstĂ€nde und HĂŒrden zu ĂŒberwinden.

Übernehme Verantwortung fĂŒr dich und dein Leben. Wenn du Fehler gemacht hast, stehe dazu. Doch lasse dich davon nicht runterkriegen, sondern stehe auf, richte die Krone zurecht und gehe weiter.

In dem Falle, das dich etwas seelisch belastet, habe ich diese 5 Tipps fĂŒr dich.

 

Woran erkennst du, ob du resilient bist oder nicht?

WĂ€hrend des Seminars hatten wir die Aufgabe, die positiven Auswirkungen der Resilienz zu beschreiben. Es ging darum, konkret fĂŒr uns herauszustellen, wie wir selbst und unser Umfeld merkt, dass wir resilienter werden.

Was habe ich fĂŒr mich persönlich aufgeschrieben? ZunĂ€chst einmal die Merkmale, die ich an mir selbst bemerke, wenn ich resilienter werde:

  • Ich fĂŒhle mich fit, voller Power und Tatendrang (kann Dinge anpacken, bin motiviert zum Arbeiten und gebe Vollgas)
  • Ich bin stets positiv gelaunt, mit einem Lied auf den Lippen (verbreite eine angenehme Stimmung der Dankbarkeit und des Friedens)
  • Ich gehe Dinge gelassener an und weiß sie besser einzuordnen (lasse mich nicht von jeder Kleinigkeit runterkriegen)
  • Ich behandle mich gut (behandle mich selbst mit mehr Respekt und WertschĂ€tzung)
  • Ich sehe das Gute um mich herum (anstatt nur das Schlechte zu sehen)

 

Und hier die Notizen, woran mein Umfeld merkt, dass ich resilienter werde:

  • Ich mache Scherze und schnacke viel mit anderen
    (als introvertierter Mensch bin ich oft zurĂŒckhaltend. Wenn ich mega gut drauf bin, kann ich jedoch viel Scherzen, Lachen oder sogar Unsinn reden. Manche sagen dann sogar, ich bin auf einem Trip)
  • Ich helfe gerne und bin großzĂŒgig (anstatt pingelig und kleinlich)
  • Ich interessiere mich fĂŒr das Wohlergehen anderer (anstatt nur auf das eigene Wohl zu schauen)
  • Ich bringe tolle Ideen ein und bringe Dinge voran (anstatt passiv und reaktiv zu sein, bin ich proaktiv und kreativ)
  • Ich ermutige, inspiriere und tröste andere (bin eine StĂŒtze fĂŒr andere Menschen, die weniger resilient sind)
  • Ich unternehme mehr mit anderen (anstatt nur zuhause zu chillen)

 

Fazit

Ich hoffe, du hast mit diesem Artikel eine Antwort auf „wie werde ich resilient“ finden können. „Was bedeutet Resilienz“ sollte hiermit auch beantwortet sein. Ich wĂŒnsche dir ganz viel Widerstandskraft, um Hindernisse zu ĂŒberwinden und daran zu wachsen. Teile diesen Artikel und schreibe in die Kommentare, wie du persönlich resilienter wirst.

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Dennis Streichert
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